Kunst

Kunst



„KUNST wird erst dann interessant, wenn wir vor irgendetwas stehen, das wir nicht gleich restlos erklären können.“

– Christoph Schlingensief



Dieses Interessante am Phänomen Kunst aufzuspüren, dafür setzen wir Fachkollegen uns im Kunstunterricht des Eckhorst Gymnasiums engagiert ein!

Wir malen, zeichnen, collagieren, drucken, filmen, fotografieren, bildhauern und performen in unserem Fach, arbeiten mit unterschiedlichsten Materialien, erlernen Techniken, erfassen kunstgeschichtliche und kunsttheoretische Zusammenhänge und ermutigen und befähigen die Schüler*innen, ihre Lebenswelt neugierig zu erforschen und sich in eigenen, kreativen Gestaltungsergebnissen auszudrücken.

In einer Zeit, in der Jugendliche wesentlich durch die Dominanz des Bildes und deren flüchtiger Rezeption geprägt sind, liegt uns als Kunstfachschaft vor allem auch die Vermittlung von „Bildkompetenz“, als dem kritischen Wahrnehmen, Verstehen und kreativen Umgang mit Bildsprache am Herzen.

Wir wollen, dass unsere Schüler*innen dabei zu ‚Bild-Sachverständigen‘ ihrer persönlichen Umwelt werden und dabei tragfähige Wertmaßstäbe für ihr eigenes Denken und gestalterisches Handeln entwickeln!

Unser Anliegen ist es, die künstlerische Handlungskompetenz  unserer Schüler*innen zu vergrößern. Die praktische Gestaltung steht dabei stets im Zusammenhang mit künstlerischen Strategien, dem Bezug zur Realität der Schüler*innen und der Reflexion darüber.

Unterricht und Ausstattung des Faches

Unsere Schüler*innen haben in der Regel die Möglichkeit, Kunst von Klasse 5 bis zum Jahrgang Q1 durchgängig zweistündig zu belegen. Ausnahmen bilden zur Zeit die Jahrgangsstufe 6, in der der Kunstunterricht im ersten Halbjahr 14tägig  und die Jahrgangsstufen 8 und 9, bei denen ein halbjährlicher Wechsel mit dem Fach Musik stattfindet.

Das Fach Kunst wird im Eckhorst Gymnasium in drei Fachräumen unterrichtet, die alle über eine moderne Medienausstattung verfügen.

Keramikarbeiten können im Brennofen des Keramikraums gebrannt, analoge S/W Fotoarbeiten, ‚wie früher‘ , im traditionellen Fotolabor vergrößert und Hoch-und Tiefdrucktechniken mit entsprechenden Druckgeräten in den Kunsträumen angewandt werden.

Das Besondere unserer Räumlichkeiten ist deren Lage. Alle Außentüren der Kunsträume führen bei uns ins Grüne, das heißt in ein weitläufiges, gepflegtes Schulgelände und einen nahen Wald mit Bachlauf.  Besonders im Sommerhalbjahr bietet der Kunstunterricht deshalb auch draußen für die Schüler*innen eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten, von denen hier das Zeichnen  vor der Natur, sowie Holz- und Specksteinarbeiten, das Drehen von Filmen und immer wieder spannende Land-Art-Projekte beispielhaft genannt werden.

Die Nähe zu Hamburg und seiner Kunstmeile, nahe dem Hauptbahnhof,  wird in jedem Schuljahr genutzt, um im Rahmen von Exkursionen Kunstwerke im Original zu betrachten und interessante ‚Kunst im öffentlichen Raum-Spaziergänge‘ zu unternehmen.