Nachhaltigkeit ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit, das immer mehr Aufmerksamkeit erlangt, doch leider rückte es in letzer Zeit ein wenig in den Hintergrund. Das wollten wir (Marie Gast, 9d, Alina Schoof, 10b und Laura Appel, 8b) ändern. Zumindest im Kleinen. Gemeinsam mit der tatkräftigen Unterstützung von Frau Vogel recherchierten und entwarfen wir vorletztes Jahr einen zweistündigen Workshop für die fünften Klassen. Wir machten uns viele Gedanken, wie wir die Stunde möglichst spannend gestalten konnten. Unser Ziel dabei war, eine Abwechslung zum normalen Schulalltag zu schaffen und mit den Fünftklässlern ins Gespräch zu kommen. Im Febuar/März 2024 führten wir den Workshop erstmalig mit den damaligen 5. und 6. Klassen durch und wiederholten dies im Januar 2025 mit den 5. Klassen. Es war ein voller Erfolg und deshalb entschieden wir uns, den Workshop dieses Jahr zu wiederholen.
Wir wollten keinen langweiligen Vortrag halten, sondern mit Spielen und Aktionen eine Abwechslung zum normalen Unterricht bieten. Im Januar war es dann endlich soweit und wir verbrachten viele Stunden gemeinsam mit den interessierten 5. Klassen. Wir untergliederten die Stunde in einzelne Bestandteile:
Was passiert, wenn wir das Klima nicht schützen? In diesem ersten Teil des Vortrags wollten wir die Folgen des Klimawandels aufzeigen und wie sie uns betreffen. Von Dürren bis Überschwemmungen behandelten wir jedes Thema kurz. Die Schülerinnen und Schüler merkten selbst schnell, wie der Klimawandel sie beeinflusst und erzählten viel über Ereignisse, die sie selbst erlebt hatten: Zum Beispiel über den Urlaub im Herbst im Überschwemmungsgebiet Valencia.
Im zweiten Teil des Workshops beschäftigten wir uns mit den Ursachen des Klimawandels und der Frage: Wo kommt der Klimawandel eigentlich her? Wir starten diesen Part mit einem kleinen Film zum Thema Treibhauseffekt. Anschließend untersuchten wir die einzelnen Ursachen vom Auto bis hin zur Plastikherstellung genauer.
Wir haben sehr viel positives Feedback von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erhalten und erfahren, dass die Stunde ihnen gezeigt hat, dass wir, um es in ihren Worten zu sagen, „was unternehmen müssen“. Unser Ziel, mit der Stunde das Thema Nachhaltigkeit und Klimawandel noch mehr ins Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler zu rücken, haben wir also erreicht und vielleicht sind einige nach Hause gegangen und haben begonnen, viele kleine Sachen zu verändern. Denn die Menge der Leute, die etwas verändern, mag es doch so klein sein, ist am Ende das, was zählt. Wir sind auf großes Interesse und den Wunsch, etwas zu verändern gestoßen und hoffen, dass die Schüler und Schülerinnen nun etwas anders auf bestimmte Dinge blicken.
Zusätzlich haben wir dieses Projekt dieses Jahr auch in der Johannis-Gutenberg-Schule mit einer 4. Klasse in etwas abgewandelter Weise durchgeführt. Auch dort war es ein voller Erfolg.
Vielen Dank an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die so viele interessante Geschichten zu erzählen hatten und natürlich an Frau Vogel, die die Idee des Peer to Peer Projekts hatte und uns bei der Planung immer zur Seite stand.
Auch im 3. Jahr der Durchführung kam der Workshop super bei den Schülern und Schülerinnen an und wir planen eine Fortsetzung im nächsten Jahr.
Marie, 9d
