Vom 16.06. bis 18.06.2026 ging es für das Biologieprofil des Q1-Jahrgangs gemeinsam mit Herrn Risse und Frau Dr. Börst auf Profilfahrt nach Helgoland.
Dabei erhielten wir spannende Einblicke in das Themengebiet der Meeresbiologie sowie in die praktische naturwissenschaftliche Arbeit.
Doch bevor die Fahrt überhaupt starten konnte, trat bereits das erste Problem auf: Wetterbedingt fiel unsere Fähre aus, sodass unsere Reise um einen Tag verkürzt werden musste. Und auch die Anreise einen Tag später hatte es noch in sich. Die Nordsee zeigte sich von ihrer lebhaften Seite und bescherte uns während der Überfahrt von Hamburg aus einen ordentlichen Seegang.

Nach unserer Ankunft auf der Insel erhielten wir im Schülerlabor des Alfred-Wegener-Instituts eine erste Einführung in die Forschungsarbeit der kommenden zwei Tage. Zusammen mit dem gemeinsamen Krimidinner am Abend gelang uns schließlich dennoch ein gelungener Einstieg in die Exkursion.
Am Mittwoch begann unser Tag – definitiv viel zu früh – mit der Untersuchung des einzigartigen Helgoländer Felswatts. In verschiedenen Gruppen kartierten wir Algen, erstellten Höhenprofile oder analysierten die abiotischen Faktoren.
Die anschließende Auswertung der Daten und das Mikroskopieren der gefundenen Organismen brachte uns dabei die charakteristischen Eigenschaften des Wattenmeeres noch einmal näher.

Am Nachmittag setzten wir unsere Untersuchungen mit der Datenerhebung im Hafenbecken und dem Fangen und Analysieren von Plankton fort.
Trotz Wind und norddeutschem Nieselregen wollten wir uns die Wanderung am Abend zu den Vogelfelsen und der berühmten Felsnadel „Lange Anna“ nicht nehmen lassen. Auch der Nachbarinsel Düne und den zahlreichen Seehunden und Kegelrobben statteten wir danach noch einen Besuch ab.
Und dann hieß es am nächsten Tag schon wieder Abschied nehmen. Nachdem wir die Laborarbeit abgeschlossen hatten, blieb uns noch etwas Zeit, Helgoland eigenständig zu erkunden, bevor es mit dem Halunder Jet zurück nach Hamburg ging – dieses Mal auch bei deutlich ruhigerer See.

Insgesamt stieß die Exkursion trotz des engen und verkürzten Programms auf große Begeisterung in unserem Profil. Sie bot uns die Möglichkeit, die Ökologie des Meeres nicht nur im Unterricht kennenzulernen, sondern selbst als Forschende praktische Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln.
Kimberly Heuer Q1b
Fotos: Kimberly, K. Risse
