An einem Dienstag machte der Philosophiekurs der 6. Klassen (6c,6d) in der 3. und 4. Stunde einen Sinnesspaziergang. Es gab kein Ziel, denn der Weg war das Ziel.
Wir gingen von der Schule aus zu einem Spielplatz. Auf dem Weg hielten wir zwei Mal an. Die Stopps waren dafür da, unseren Sinnen freien Lauf zu lassen.
Für die erste Aufgabe hatten wir uns eine Tastaufgabe überlegt. Es ging darum, genauer zu fühlen und die kleinen Unterschiede wahrzunehmen. Dafür bekam jeder einen anderen Gegenstand und musste diesen mit geschlossenen Augen erraten. Danach stellten wir uns in einen großen Kreis, um die Aufgabe zu besprechen. Jeder konnte von seinem Tastergebnis berichten.
Die nächste Aufgabe beinhaltete eine Höraufgabe. Dabei war es ganz still und jeder konzentrierte sich auf die einzigartigen Umgebungsgeräusche.
Auf dem Spielplatz angekommen, folgte die 3. Aufgabe. Wir stellten uns in einer Reihe auf und jeder sprang einmal auf dem Trampolin. Hierbei ging es um das Gleichgewicht. Jeder berichtete über sein Gefühl während des Springens, was bei vielen ein Freiheitsgefühl auslöste.
Auf dem Rückweg zur Schule gab es noch eine letzte Aufgabe. Es ging darum, dass jeder sich umschauen und beschreiben sollte, was er als erstes sah.
Damit erledigten wir 4 Sinnesaufgaben: Tasten, Hören, Fühlen und Sehen.
Mats, 6d
In den letzten Wochen haben wir in unserem Philosophieunterricht philosophische Spaziergänge unternommen. Das bedeutet, wir sind nach draußen gegangen und haben verschiedene Aufgaben erledigt. Jede Woche hat jemand anderes seinen eigenen philosophischen Spaziergang mit der Klasse gemacht. Oftmals beinhalteten die Aufgaben das Hören, Riechen, Sehen und Fühlen.
Zum Beispiel sollten wir versuchen, einen Gegenstand zu finden und diesen beschreiben. Anschließend wurde dies im Kreis besprochen und alle gaben ihre Meinungen und Erklärungen dazu ab.
Das hat uns allen viel Spaß gemacht, denn es war ein ganz anderer Unterricht als üblich. Außerdem konnten wir uns mal etwas entspannen und unsere Sinne schärfen.
Deniz, 6d
