Konfliktlösung

Konfliktlösung

Unstimmigkeiten, Probleme oder sogar echte Konflikte kommen überall einmal vor – also auch in einer Schule!

Für uns am Eckhorst ist es ganz wichtig, unsere Schülerinnen und Schüler zu einer konstruktiven Konfliktlösung zu befähigen. Dazu gehört eine respektvolle, wertschätzende Gesprächsführung – wie wir sie z.B. im Lions Quest Programm lernen und im Alltag praktizieren wollen.
Genauso wichtig ist es aber auch, dass man bei Unstimmigkeiten und Konflikten immer erst mit den direkt Betroffenen spricht. Auch dies wollen wir am Eckhorst vorleben und erleben. Aus diesem Grunde haben wir gemeinsam mit dem Vorstand des Schulelternbeirates die Idee einer Vorgehensweise bei Differenzen besprochen.

Die folgende Darstellung ist als Hilfestellung für alle gedacht – für Lehrer*innen genauso wie für Eltern und Schüler*innen – wie wir bei Konflikten vorgehen wollen. Das umfasst auch den Fall, dass bei einem Konflikt die Betroffenen keine Einigung erzielen oder lieber die Moderation einer Vertrauensperson wünschen.
Für uns Erwachsene sollte die unten skizzierte Vorgehensweise die Regel sein, unsere Schüler*innen wollen wir an diese Vorgehensweise heranführen.

Kritik- und Konfliktfähigkeit sind tragende Säulen für das Miteinander in Familie, Schule und Gesamtgesellschaft und Voraussetzung für erfolgreiche Teamarbeit.

Konflikt zwischenVorgehen
Schüler*in – Schüler*inZuerst versuchen die Schüler*innen ihr Problem untereinander zu regeln. Klappt das nicht, wenden sie sich an die Paten (Kl. 5, 6, und 7) oder die Streitschlichter. Bei schulischen Themen sollten sich Schüler – wenn es noch einer weiterführenden Moderation bedarf – an die Klassenleiter*in wenden. Verbindungslehrer/Sozialpädagogin stehen – natürlich auch bei privaten Unstimmigkeiten – ebenfalls zur Verfügung.
Schüler*in – ElternAlle Erwachsenen der Schule: Lehrkräfte, das Sekretariat, unsere Sozialpädagogin.
Schüler*in – LehrkraftZuerst versuchen die Schüler das Problem direkt zu regeln, d.h. die Schüler*in spricht die Lehrkraft direkt an (ggfs. im Beisein des Klassensprechers oder eines vertrauten Mitschülers). Eine Termin- und Themenabsprache im Vorwege sollte selbstverständlich sein. Kommt es zu keiner Problemlösung, wenden sie sich an die Klassenlehrerkraft oder eine andere Lehrerkraft der Klasse. Bei weiterem Hilfebedarf werden Verbindungslehrer oder Stufenleiter angesprochen Natürlich gilt auch dann, dass wir im Vorwege einen Termin abmachen und das Thema nennen.
Schüler*in – SchulleitungEs gilt wieder: Erst den direkten Kontakt suchen (mit Termin- und Themenabsprache, ggf. über das Sektretariat). Kommt es zu keiner Problemlösung, wenden sich Schüler*innen an ein weiteres Mitglied der Schulleitung.
Eltern – LehrkraftEs gilt auch hier, zuerst den direkten Kontakt zu suchen. Terminabsprache und Themenbenennung im Vorwege sind selbstverständlich. Bei allgemeinen pädagogischen Themen/Fragen zur Leistungsbewertung sind weitere Ansprechpartner die Klassenlehrkraft. Führt dieses Gespräch zu keiner Klärung, stehen (in dieser Reihenfolge) Stufenleiter*in, Schulleitung zur Verfügung.
Eltern – SchulleitungAuch hier gilt es, zuerst den direkten Kontakt zu suchen und im Vorwege einen Termin abzusprechen und das Thema zu benennen. Sollten Eltern und Schulleitung den Konflikt nicht lösen können, wenden sich die Eltern an den Klassenelternbeirat SEB Wenn das Schulleitungsmitglied in Doppelrolle handelt (also auch Fachlehrer*in), können andere Mitglieder der Schulleitung am Gespräch teilnehmen.
Elternvertretung – LehrkraftEs gilt wieder den direkten Kontakt mit den Betroffenen zu suchen. Vorher Termin absprechen und Thema benennen, ggfs. auf Wunsch mit Stufenleitung. Kommt es zu keiner Lösung, stehen (in dieser Reihenfolge) zur Verfügung: Stufenleiter*in, Schulleitung.
Elternvertretung – SchulleitungEs gilt wieder den direkten Kontakt mit den Betroffenen zu suchen. Vorher Termin absprechen und Thema benennen, ggfs. auf Wunsch mit Stufenleitung. Wenn ein Schulleitungsmitglied in Doppelrolle ist (s.o.), können andere Mitglieder der Schulleitung moderierend dabei sein. Klassenelternbeiräte können sich – wird keine Lösung gefunden – an den SEB wenden.

15.07.2015