[Hamburger Abendblatt vom 2.3.2018 ]

Bildungsministerin Karin Prien übergab am Donnerstag Schulleiter Herbert Diebold das Zertifikat Europaschule. Foto: Christina Schlie

 

Bargtheide „Wir sind die Zukunft, wir sind Europa.“ Diese Worte von Maximilian Wesselly, Schülersprecher des Gymnasiums Eckhorst, brachten das Thema des Tages auf den Punkt. Der Schule wurde am Donnerstag durch Bildungsministerin Karin Prien (CDU) das Zertifikat „Europaschule“ verliehen.

An Europaschulen wird auch die Wertevermittlung gelehrt

„Frieden, Toleranz, Verständigung und Solidarität sind Werte, die uns in Europa verbinden und auch eine Europaschule auszeichnen“, sagte Prien. Die Ministerin lobte das Engagement von Schülern, Lehrern und Eltern, an europäischen Gestaltungsprozessen mitzuwirken. Das vielfältige Sprachangebot sowie der Schüleraustausch mit Frankreich, Italien, Polen und Brasilien trügen zur Völkerverständigung bei. Prien: „Es ist gut, den Schülern eine europäische Identität zu vermitteln.“

Eine Vorreiterrolle übernimmt die Schule auch bei der Mediennutzung und der Digitalisierung. Schulleiter Herbert Diebold sagte über die Zertifizierung: „Es ist eine Wertschätzung unserer Arbeit und Ansporn, so weiter zu machen.“ Nur gemeinschaftlich könne das „Haus Europa“ mit Leben gefüllt, die Bedingungen für alle verbessert werden.

Das Eckhorst-Gymnasium ist die 43. Schule, die seit 1996 in Schleswig-Holstein zertifiziert wurde. Ziel der Europaschulen ist es, den Schülern europäische Werte zu vermitteln und sie zugleich fit zu machen für ein Leben und Arbeiten in Europa. „Mit Blick auf die Pisa-Studie können wir von anderen europäischen Ländern lernen“, merkte Elternvertreter Helge von der Geest kritisch an. Vielfach würden Eltern schulische Aufgaben aufgrund von Stundenausfall und Lehrermangel übernehmen müssen. Prien versprach weiter, an dem Ziel einer 100-prozentigen Unterrichtsversorgung zu arbeiten. Außerdem solle der Vertretungsunterricht verbessert werden. „Für ein besseres Zusammenwachsen sei aber auch der Respekt vor dem, was die Schule leistet, erforderlich“, sagte Prien.

Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht wertet die Auszeichnung als eine Ergänzung der vielfältigen Schullandschaft in Bargteheide. Mehr als 4000 Schüler gehen in der Stadt zur Schule, 600 davon auf das Gymnasium Eckhorst. „Verschwisterung und Völkerfreundschaft liegen auch der Stadt am Herzen“, so Kruse-Gobrecht.

In einem Interview im schuleigenen TV-Studio entlockte Moderator Niclas Lau der Ministerin ihr europäisches Lieblingsziel. „Ich mag Südfrankreich – das Wetter, die Landschaft, das Essen und den Wein“, verriet Prien, die in den Niederlanden aufgewachsen ist. Auf die Frage nach drei Wünschen antwortete sie: „Für Europa wünsche ich mir eine demokratische Erneuerung, die allen Bürgern das Gefühl vermittelt, ein Teil davon zu sein. Für die Bildung eine bessere Ausstattung und für das Eckhorst-Gymnasium weiter so, ihr seid auf dem richtigen Weg.“Abendbl Europaschule

 

Bildungsministerin Karin Prien übergab am Donnerstag Schulleiter Herbert Diebold dasZertifikat Europaschule Christina Schlie

Bargtheide „Wir sind die Zukunft, wir sind Europa.“ Diese Worte von Maximilian Wesselly, Schülersprecher des Gymnasiums Eckhorst, brachten das Thema des Tages auf den Punkt. Der Schule wurde am Donnerstag durch Bildungsministerin Karin Prien (CDU) das Zertifikat „Europaschule“ verliehen.

An Europaschulen wird auch die Wertevermittlung gelehrt

„Frieden, Toleranz, Verständigung und Solidarität sind Werte, die uns in Europa verbinden und auch eine Europaschule auszeichnen“, sagte Prien. Die Ministerin lobte das Engagement von Schülern, Lehrern und Eltern, an europäischen Gestaltungsprozessen mitzuwirken. Das vielfältige Sprachangebot sowie der Schüleraustausch mit Frankreich, Italien, Polen und Brasilien trügen zur Völkerverständigung bei. Prien: „Es ist gut, den Schülern eine europäische Identität zu vermitteln.“

Eine Vorreiterrolle übernimmt die Schule auch bei der Mediennutzung und der Digitalisierung. Schulleiter Herbert Diebold sagte über die Zertifizierung: „Es ist eine Wertschätzung unserer Arbeit und Ansporn, so weiter zu machen.“ Nur gemeinschaftlich könne das „Haus Europa“ mit Leben gefüllt, die Bedingungen für alle verbessert werden.

Das Eckhorst-Gymnasium ist die 43. Schule, die seit 1996 in Schleswig-Holstein zertifiziert wurde. Ziel der Europaschulen ist es, den Schülern europäische Werte zu vermitteln und sie zugleich fit zu machen für ein Leben und Arbeiten in Europa. „Mit Blick auf die Pisa-Studie können wir von anderen europäischen Ländern lernen“, merkte Elternvertreter Helge von der Geest kritisch an. Vielfach würden Eltern schulische Aufgaben aufgrund von Stundenausfall und Lehrermangel übernehmen müssen. Prien versprach weiter, an dem Ziel einer 100-prozentigen Unterrichtsversorgung zu arbeiten. Außerdem solle der Vertretungsunterricht verbessert werden. „Für ein besseres Zusammenwachsen sei aber auch der Respekt vor dem, was die Schule leistet, erforderlich“, sagte Prien.

Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht wertet die Auszeichnung als eine Ergänzung der vielfältigen Schullandschaft in Bargteheide. Mehr als 4000 Schüler gehen in der Stadt zur Schule, 600 davon auf das Gymnasium Eckhorst. „Verschwisterung und Völkerfreundschaft liegen auch der Stadt am Herzen“, so Kruse-Gobrecht.

In einem Interview im schuleigenen TV-Studio entlockte Moderator Niclas Lau der Ministerin ihr europäisches Lieblingsziel. „Ich mag Südfrankreich – das Wetter, die Landschaft, das Essen und den Wein“, verriet Prien, die in den Niederlanden aufgewachsen ist. Auf die Frage nach drei Wünschen antwortete sie: „Für Europa wünsche ich mir eine demokratische Erneuerung, die allen Bürgern das Gefühl vermittelt, ein Teil davon zu sein. Für die Bildung eine bessere Ausstattung und für das Eckhorst-Gymnasium weiter so, ihr seid auf dem richtigen Weg.“csc