[ Stormarner Tageblatt vom 26.1.2017 ]
 
Die Sieger im Rededuell. In der Jury die Vorjahresfinalistin Antonia May (hintere Reihe links).
 
Bargteheide. 2016 debattierte Antonia May selbst noch beim Bundesfinale „Jugend debattiert“ in Berlin. Nun saß die Abiturientin selbst in der Jury ihrer Schule und hatte besondere Tipps für die Gewinner parat, die sich mit guter Rhetorik und überzeugenden Argumenten für den Regionalwettbewerb qualifizierten. „Die Finalteilnahme von Antonia hat eine merkliche Sogwirkung“, freut sich Lehrerin Nadine Mroz vom Eckhorst Gymnasium über die steigende Anzahl der Bewerber. Gemeinsam mit Kollege Ralph Claßen hatte sie die Schüler im Vorfeld betreut und den Wettbewerb organisiert. Aus der Vorrunde der Orientierungs- und Mittelstufe zur Streitfrage: „Soll an allgemeinbildenden Schulen die handwerkliche Ausbildung gestärkt gefördert werden?“ zogen die Sieger Nils Bollenbach (9. Klasse), Ann-Kristin Jagenberg, Ben Grage und Kevin Koske (alle 7. Klasse) in die Finalrunde ein. Von Antonia May gab es Hinweise, bevor die Debattanten sich im Finale mit der Frage: „Soll jeder Schultag mit einer Stunde Fitness beginnen?“ auseinandersetzten.
 
Ann-Kristin Jagenberg und Nils Bollenbach überzeugten die Juroren mit Ausdrucksvermögen und Gesprächsfähigkeit und vertreten das Eckhorst nun im Regionalwettbewerb in Ahrensburg. Ebenfalls dort vertreten sein werden Hanna Pirch (Q 1) und Maximilian Wessely (E 1), die aufgrund großer Sachkenntnis als Sieger der Oberstufe aus der Debatte zur Frage: „Soll für die Nutzung von Sozialen Medien eine Klarnamenpflicht eingeführt werden?“ gegen Julia Körner und Helene Heins hervorgingen. „Die Form der Debatte ist auch im Unterricht fast überall hervorragend einsetzbar und macht in dieser Form auch einfach Spaß“, so Michael Schwarz, schulfachlicher Koordinator am Eckhorst Gymnasium.
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