[ 5.2.2014 ]

Das Gymnasium ist heute in Schleswig-Holstein eine von zwei weiterführenden Schulformen. Der Abschluss des Gymnasiums ist das Abitur nach acht Schuljahren, hierauf werden Schülerinnen und Schüler anders als in der zweiten Schulform vom ersten Tag an vorbereitet und es wird die damit verbundene und gewünschte breite Allgemeinbildung (gymnasiale Bildung) vermittelt. Das ist aber nicht der einzige Unterschied: Während die Gemeinschaftsschulen in der Heterogenität ihrer Klassen den großen Vorteil ihrer Schulform sehen, setzen die Gymnasien auf die Homogenität ihrer Klassen. Was bedeutet das nun?

Am Gymnasium lernen die Schülerinnen und Schüler in eher homogenen, leistungsstarken und vor allem leistungsbereiten Klassen, sie motivieren sich gegenseitig und fördern oder fordern sich untereinander. Für wissbegierige und problemlösungsorientierte Kinder stellt dies den richtigen Rahmen dar, ihre Neugierde zu befriedigen und einer möglichen Unterforderung entgegen zu wirken.

Erfahrungen am Gymnasium Eckhorst und landesweite Befragungen zeigen, dass dieses Ziel ohne Qualitätseinbußen bei der Bildung einerseits aber auch ohne Stresszunahme oder Minderung der Lebensqualität der Kinder andererseits auch in acht Jahren möglich ist. Dazu trägt auch bei, dass das Gymnasium Eckhorst in der Freizeit der Kinder ein großes Gut sieht und Aktivitäten über den Unterricht hinaus zwar anbietet, aber nicht verpflichtend einfordert.

Das Gymnasium Eckhorst informiert die Eltern der jetzigen Viertklässler am Dienstag, 11. Februar ab 19.30 Uhr in der Kuhle der Schule über den Bildungsgang am heutigen Gymnasium und darüber, wie das Gymnasium Eckhorst die ministeriellen Rahmenvorgaben individuell umsetzt. Auch die Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit und das vielfältige Angebot der Schule sollen vorgestellt werden.

Am Samstag, 15.02.14 lädt das Gymnasium Eckhorst dann alle interessierten Eltern und Viertklässlern von 10 bis 14 Uhr zum "Tag der offenen Tür" ein, um die Räumlichkeiten zu präsentieren und Einblick in die pädagogische Arbeit der Schule zu gewähren. Das Schulleitungsteam, Lehrer, Eltern und Schülerinnen und Schüler werden für Gespräche ebenfalls zur Verfügung stehen.