Gymnasium Eckhorst feiert Richtfest für neue Räume

[ Bargteheider Markt vom 21.9.2013 ]

Der „Hausherr“ und sein neues „Reich“: Schulleiter Herbert Diebold bei einem Rundgang über die Baustelle. In dem Rohbau entstehen eine Mensa, fünf Klassenzimmer und zwei Musikräume

Bargteheide (nil). Stormarns lebendige Stadt investiert weiter in die Zukunft. Den Umbau des Eckhorst-Gymnasiums lässt sich Bargteheide insgesamt 3,5 Millionen Euro kosten. Ursprünglich waren nur 2,7 Millionen vorgesehen. Aber: „Wenn diese neuen Räume komplett fertig sind, werden wir wissen, wie wertvoll sie sind und wie gut dieses Geld angelegt ist“, sagte Bürgermeister Dr. Henning Görtz am Donnerstag beim Richtfest für den zweiten Bauabschnitt.

Der Um- und Ausbau des Schulgebäudes im Südwesten der Stadt ist ein aufwändiger Akt. Im Juni 2012 wurde mit den Arbeiten begonnen. Mittlerweile sind die ersten Ergebnisse sichtbar: Ein neues Lehrerzimmer wird ebenso bereits genutzt, wie das moderne Medienzentrum im Kellergeschoss. Im Rohbau nebenan entstehen gerade eine Mensa mit 90 Sitzplätzen und eigenem Küchenbereich, zwei Musikräume und fünf zusätzliche Klassenräume. Hinzu kommen ein Innenhof und eine Hinterbühne für die Kulturarbeit der Schule. Im Januar 2014 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Maximilian (l.) und Nicholas schneiden an einem der Rechner im neuen Medien- zentrum die ersten Bilder für einen Film über das Richtfest. Im Kellergeschoss des Anbaus befindet sich ein komplett eingerichtetes kleines Fernsehstudio. Foto: N. Tyczewski

Die Baumaßnahme sei dringend notwenig, erklärte Bürgermeister Görtz. „Die Anforderungen an Schule verändern sich enorm. Die Investitionen ins Eckhorst sind eine Zukunftssicherung. Es wird ein modernes, leistungsstarkes Gymnasium bleiben. Damit bleibt die Stadt auch ihrer Linie treu, viel Geld für die Betreuung und Ausbildung ihrer Kinder und Jugendlichen auszugeben.“ Schulleiter Herbert Diebold ist stolz auf das neue Gebäude. Aber auch froh, dass ein Ende der Bauarbeiten in Sicht ist. „Morgens guckt man zuerst auf den Vertretungsplan. Im Januar werden die ständigen Raumwechsel aber vorbei sein, und dann haben wir hier wirklich ein richtig tolles neues Gebäude. Viele unserer Wünsche konnten erfüllt werden“, sagte er.