[ Ahrensburger/Bargteheider/Trittauer MARKT vom 26.3.2011 ]

Radio Eckhorst Bargteheide gewinnt den JugendProjektPreis 2011

Ahrensburg/Trittau (ve). Ihre Begeisterung, ihre Zuverlässigkeit und ihre Fähigkeit, im Konsens ihr Produkt voran zu trei­ben: Diese Dinge haben die Juroren des diesjährigen JugendProjektPreises überzeugt. Das Team von Radio Eckhorst Bargte­heide (REB) hat den mit 3.000 Euro dotierten Preis bekommen. Überreicht wurde er von Sozialminister Heiner Garg (FDP) - und der durfte natürlich auch gleich erst mal vor das Mikro für einen O-Ton.

Fotos: M. Veeh
Fotos: M. Veeh Fotos: M. Veeh

„Hätte es damals bein uns so etwas gegeben, wäre ich bestimmt dabei gewesen": Minister Hei­ner Garg wird von REB interviewt, die Fragen stellen Carina Otto und Alexandra Wolf (rechts).

Die Übergabe des Preises
Die Übergabe des Preises Die Übergabe des Preises

„Mitglieder der jury, der Vorstand der BürgerStiftung und der Raiffeisenbank, Minister Heiner Garg (fünfter von links), Lehrer Michael Schwarz (sechster von rechts) und natürlich die Radiomacher mit der Urkunde und dem Scheck.

Das Maß an Mitbestimmung und Eigenverantwortlichkeit war bei dem JugendProjekt­Preis 2011 entscheidend. Und dies, so Jurorin Annette Peters bei der Laudatio, habe sie bei den Schülerinnen und Schü­lern besonders beeindruckt: „Das fängt damit an, dass alle sich irgendwie für das Auf­räumen verantwortlich fühlen und das hört nicht damit auf, das in Redaktionskonferenzen auf beeindruckende Weise je­der zu seinem Recht kommt", habe die Jury beobachtet. Das Team von Radio Eckhorst Bargeheide hat sich selber Re­geln erarbeitet und setzt diese um. „Absprachen einhalten" ist eine davon, oder „Kritik sachlich üben" und „Wert­schätzung und Anerkennung der Leistung des anderen Raum geben". Daneben auch „Verantwortung für die (inzwischen wertvollen, d.Red.) technischen Anlagen über­nehmen". Oder zur Ethik im Journalismus: „Es wird nie­mand in das Zentrum einer Sendung gestellt, der das nicht will."

Mit diesem Konzept ist der kleine Sender auf einem guten Weg. Im Hintergrund geleitet von dem Lehrer Michael Schwarz produzieren die jun­gen Radiomacher jeweils für die große Pause am Montag eine Sendung. „Das Schnei­den kostet am meisten Zeit", hat Alexandra Wolf vom Team beobachtet. Und gerade da kommt eine große Aufgabe auf sie zu: Natürlich hat der Sen­der die Preisverleihung mitge­schnitten und muss nun für den Beitrag die Aufnahme von fast zwei Stunden Länge auf die kurze Sendezeit zusam­menschneide. Minister Heiner Garg ist bei dieser Aufnahme auch dabei, ihm wurde gleich das Mikro­fon hingehalten. Und: Im Internet ist diese Aufnahme und alles von der Preisverlei­hung schon zu hören, www.radio-eckhorst.de. Demnächst wird der Sender auch im Offenen Kanal zu hö­ren sein. Er sei „sehr gerne" nach Trittau gekommen um den Preis zu übergeben, ließ Heiner Garg den Saal in seinem Grußwort wissen. „Dies ist eine Gesellschaft von Men­schen für Menschen", so Garg. „Das Freiwillige Engagement ist ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft", betonte er. Und: „Wer sich freiwillig en­gagiert, tut etwas für sich sel­ber." Allen Projekten die für den JugendProjektPreis no­miniert waren, gebühre Dank und Anerkennung, Garg: „Ei­gentlich gehören sie alle aufs Treppchen."

Der JugendProjektPreis der BürgerStiftung Region Ahrensburg und der Raiffeisenbank Südstormarn eG wurde zum dritten Mal gege­ben. In der Jury saßen Joachim Brodmann, Stadtjugendpfle­ger der Stadt Bargteheide, Dr. Michael Eckstein von der Bür­gerStiftung, Annette Peters, Fachbereichsleitung Kinder­tagesstätten/Horte der AWO, Max Runzel, bis vor zwei Wo­chen Vorsitzender des Stadtjugendrings Ahrensburg, Kai Schubert von der Raiffeisenbank Südstormarn eG und Edgar Schwenke, Direktor des Gymnasiums Trittau.