[ Markt Bargteheide vom 8.10.2011 ]

Rechts außen: Bürgermeister Dr. Henning Görtz mit den Austauschschülern aus Bargteheides Partnerstadt Déville-lès-Rouen vor dem Besuch im Rathaus. Hinten, neben Henning Görtz stehend: Andreas Bäuerle, 2. stellvertretender Bürgermeister und Europabeauftragter der Stadt. Ganz links außen die betreuende Lehrerin, Claudia Vogel, vom Gymnasium Eckhorst.
Foto: M. Ferck

Jugendliche aus Déville-lès-Rouen besuchten Bargteheide

Bargteheide (muf). „Was gefiel Euch besonders an Bargteheide?”, fragte Bargteheides Bürgermeister Dr Henning Görtz in die Runde. Einer der französischen Gäste antwortete spontan: „Berlin!”. Damit wollte er sicherlich nicht Bargteheide herabsetzen, sondern war noch voller Begeisterung von seinem Ausflug nach Berlin.

Der Bürgermeister konterte geschickt und sprach die günstige Lage Bargteheides zwischen Hamburg, Lübeck sowie Berlin an und wies darauf hin, dass viele Bargteheider die gute Infrastruktur nutzen, um etwa in Hamburg zu arbeiten. Auch das Speichenrad im Wappen von Bargteheide symbolisiere den Verkehrsknotenpunkt der aufstrebenden Stadt, die Jahr für Jahr um 150 bis 200 Einwohner wachse. Aktuell leben in Bargteheide 15,603 Menschen, so Henning Görtz. Natürlich hat es allen Schülerinnen und Schülern aus Bargteheides Partnerstadt Déville-lès-Rouen gut gefallen, eine Woche bei ihren Gastfamilien zubringen zu können und die Schule - in diesem Fall das Gymnasium Eckhorst - lediglich als „Gasthörer” an zwei Nachmittagen besuchen zu müssen. Andreas Bäuerle übernahm während des Gespräches im Rathaus gemeinsam mit Claudia Vogel, Lehrerin am Gymnasium Eckhorst für Biologie und Französisch, das Dolmetschen. Der Austausch zwischen den Schülern der Partnerstädte findet jedes Jahr statt und habe laut Claudia Vogel schon viele Freundschaften hervorgebracht. Die Bargteheider Schülerinnen und Schüler gehen im Wechsel dann im kommenden Jahr für eine Woche nach Déville-lès-Rouen und freuen sich schon darauf. Ob dann einer unserer Schüler auf eine Befragung über Déville-lès-Rouen antwortet, dass ihm Paris am besten gefallen habe bleibt abzuwarten.