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Verrückte Fantasiegestalten: "Alice D. im Wunderland"
FOTO: ST.

 

[ Stormarner Tageblatt vom 30.4.2010 ]

Bargteheide - Man nehme einen Kaninchenbau als Eingang in ein Wunderland, verziere das Ganze mit ein paar Fantasiegestalten, verfeinere es noch mit wirren Dialogen und man erhält eines der berühmtesten und beliebtesten Kindermärchen der Welt. Dieses Meisterwerk gelang im Jahre 1865 dem britischen Schriftsteller Lewis Carroll. Er gab dem Stück den Namen „Alice im Wunderland“.

Nun versuchen sich auch zwei Projektkurse des Bargteheider Gymnasiums Eckhorst, zuständig für schauspielerische und gestalterische Darstellung, an einer selbst erdachten Neufassung des alten Stoffes.

Neben der recht originalgetreuen Interpretation des Wunderlandes wurde eine neue Rahmenhandlung erschaffen. Es geht um die kleinen und größeren Katastrophen des Alltags, die Angst zu Versagen und das Desinteresse der Eltern.

Und es geht um die Frage, wie weit wir gehen dürfen, um unser eigenes Selbstbewusstsein am Untergang anderer aufzuwerten und inwieweit wir in der Lage sind, stark zu bleiben, wenn nichts mehr geht. Das Theaterstück, welches eine kleine Umtaufe in „Alice D. im Wunderland“ erfahren hat, wagt den Spagat zwischen harter Realität und der Komik eines Wunderlandes, in dem Alice auf ganz ungewohnte Art und Weise mit ihren Problemen konfrontiert wird.

Inwieweit dies gelingt und wie das Ende der Geschichte aussieht, können Interessierte am Montag, 3. Mai, ab 19 Uhr in der Kuhle des Gymnasiums Eckhorst ansehen. Der Eintritt beträgt 3 Euro für Erwachsene. Kinder sind mit 2 Euro dabei.

Der Gewinn dient der Finanzierung des Abiballs 2010 und der Abizeitung.
st


"Alice im Wunderland" und kleine Alltagskatastrophen

[Hamburger Abendblatt vom 3. Mai 2010, 06:00 Uhr]

Bargteheide - Der Theater-Projektkursus des Bargteheider Gymnasiums Eckhorst hat sich an einen alten Stoff gemacht und ihn neu aufbereitet. Heute Abend führen die Schüler ihre "Alice D. im Wunderland" vor. Beginn ist um 19 Uhr in der Kuhle des Gymnasiums (Eckhorst 80). Neu ist die Rahmenhandlung, in der sich die Zuschauer wiedererkennen können. Es geht um die kleinen und großen Katastrophen im Alltag. Der Eintritt kostet für Erwachsene drei Euro. Kinder zahlen zwei Euro. Die Einnahmen werden für die Finanzierung des Abi-Balls und der Abi-Zeitung verwendet.(M.T.)