Einen Strauß guter Wünsche
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Personalratschefin Imke Wulfmeyer, Schulelternbeiratsvorsitzende Anke Finnern und Schülersprecher Phil Pannier an Eckhorst-Chef Herbert Diebold.
Foto: Stolten

[ Stormarner Tageblatt vom 10.3.2010 ]

Präsente, Blumen und viele Wünsche begleiteten Herbert Diebold gestern Nachmittag bei seiner offiziellen Einführung als neuer Schulleiter des Eckhorst-Gymnasiums in Bargteheide. Im Amt ist der 55-Jährige aber schon seit Februar.

Das kleine „Wunsch-Konzert“

Von der gestrigen Amtseinführung des neuen Eckhorst-Leiters und künftigen Bildungs-Herausforderungen

Bargteheide - Ganz offiziell wurde gestern die „Schulzeit“ von Herbert Diebold am Eckhorst-Gymnasium eingeläutet. Dabei bescherten Honoratioren der Stadt, Kommunalpolitiker, Gäste, Kollegen und Schüler dem neuen Rektor einen schönen Einstand. Die Amtsgeschäfte von Vorgänger Christian Wendt hatte der 55-Jährige – wie berichtet – bereits am 1. Februar übernommen.

Auch wenn das Leben nicht unbedingt ein Wunschkonzert ist: Zur Amtseinführung rieselten die Wünsche förmlich auf den neuen Schulleiter hernieder. Und Herbert Diebold selbst hat so einiges auf dem Wunschzettel. Das ist angesichts der kommenden Herausforderungen wohl auch vonnöten.

Monika Obieray, Bildungs- und Kulturdezernentin des Kieler Ministeriums, wollte in ihrer Rede zwar nicht schwarzmalen. Sie wies aber schon deutlich darauf hin, dass der neue Schulgesetzentwurf, der im Herbst verabschiedet werden soll, viele Fragen aufwerfe. Die Neuerungen G8, gemischtes System oder G9. Dazu noch das Zusammenspiel mit der Gesamtschule: „Wie sehen die Auswirkungen aus?“ Trotz aller Veränderungen wünschte sie dem neuen Schulleiter einen guten Anfang und gegenseitiges Vertrauen, um stark zu sein. Diebold hofft, kreative Lösungen zu finden und setzt extern auf die Unterstützung der politisch Verantwortlichen: „Die müssen die Schule mit dem Notwendigen ausstatten.“

Intern sollen die Rahmenbedingungen geschaffen werden, um Schüler neben dem Fachwissen auf ein Leben nach der Schule vorzubereiten. „Ich wünsche mir eine lebendige Schule für und mit allen Sinnen und als ständig lernendes System“ – bei dem das Kollegium engagiert und mit dem nötigen Spaß unterrichte. „Gute Leistung lässt sich nicht befehlen. Das geht nur mit Leidenschaft.“

Volker Stolten