[16.8.2007 Ahrensburger Zeitung]

AHRENSBURG - Sie war in Hamburg, Oldenburg, Bremen und während des G-8-Gipfels an der Technischen Universität Berlin zu sehen. Nun holt Galeristin Jorana Faerber die von Unicef Hamburg initiierte Ausstellung "Schulen für Afrika" nach Ahrensburg. Vom 27. August bis 5. September hängen die 16 Bilder und Collagen in ihrer Galerie an der Rathausstraße.

Darunter ist auch das Kunstwerk von ehemaligen Fünftklässlern des Gymnasiums Eckhorst in Bargteheide. Die Schule hatte sich als einzige in Stormarn an der Unicef-Aktion vor zwei Jahren beteiligt.

"Die Kinder sollten sich mit der Situation ihrer afrikanischen Altersgenossen auseinandersetzen", sagt Unicef-Mitarbeiterin Ulla Vogelsang. Im südlichen Afrika geht fast jedes zweite Kind nicht zur Schule. Der Hamburger Reeder Peter Krämer, Unicef und die Nelson Mandela Stiftung versuchen, die Bildungschancen für Millionen Kinder in Afrika zu verbessern. Mit Spendengeldern werden Schulen gebaut, Lehrer ausgebildet und Schüler mit Heften und Stiften ausgestattet.
afr