[ Stormarner Tageblatt vom 1.6.2019 ]

BARGTEHEIDE Das Gymnasium Eckhorst in Bargteheide lädt am Dienstag, 4. Juni, um 18 Uhr zum Sommerkonzert ein. Hierbei werden die Ergebnisse der musikalischen Arbeit in den verschiedenen Ensembles und Klassen präsentiert. Als Gastensemble wird die Freie Walddorfschule Bargteheide erwartet. Die Schüler/innen des 5. und des 11. Jahrgangs der Waldorfschule zeigen ihre Ergebnisse der Eurythmie. Durch diese Bewegungskunst wird Musik für Cello und Klavier mit dem ehemaligen Eckhorstschüler Max Stüfen am Cello aus dem Karneval der Tiere von C. Saint-Saëns und „Das Märchen vom Quellenwunder“ von R. Steiner in Bewegung übertragen. Das in farbigen Eurythmiekleidern dargebotene Märchen wird von der Orchester-AG des Gymnasiums musikalisch begleitet.

Aus dem Musikunterricht präsentieren sich die Musikklassen und die verschiedenen Musik-AGs. Musik der Band Abba wird gleich mehrfach dargeboten. Der Juniorchor wird „Mamma Mia“ singen und die Musikklasse 9a führt einen Ausschnitt aus dem gleichnamigen Musical vor. Die Orchester-AG spielt ein Medley aus „Phantom der Oper“. Zwischen enttäuschter Liebe („Creep“) und absoluter Lebensfreude („Don’t stop me now“) bewegt sich der seit zwei Jahren wieder ins Leben gerufene Eck-Chor inhaltlich. Der Konzertabend endet mit dem Auftritt der seit einem Jahr bestehenden Lehrerband Eck-Keys. st

[ Bargteheide Aktuell vom 23. Mai 2019 ]

Ausstellung zum Grundgesetz von Schülern für Schüler am Gymnasium Eckhorst
Ausstellung zum Grundgesetz von Schülern für Schüler am Gymnasium Eckhorst Ausstellung zum Grundgesetz von Schülern für Schüler am Gymnasium Eckhorst

Das Gymnasium Eckhorst hat zum Tag des Grundgesetzes eine Ausstellung initiiert, in der alle Klassen kreativ darstellen, was das Grundgesetz für sie bedeutet.

„Das Bewusstsein darüber, welchen Wert das Grundgesetz für unser alltägliches Zusammenleben hat, ist uns wichtig“, so Mittelstufenleiterin Imke Wulfmeyer, „es für einen Tag ganz in den Mittelpunkt zu stellen und das Ergebnis sichtbar werden zu lassen, erschien uns da sehr reizvoll.“

Mit Hilfe der schuleigenen Schüler-Medienlotsen wurde zunächst in jedem Klassenraum filmisch in das Thema eingeführt.

„Von dort aus führten dann nach Altersgruppen differenzierte Arbeitsaufträge zu einer Ausstellung in der Kuhle, die von allen Klassen bestückt wird und als Peer-to-Peer-Projekt noch einige Tage sichtbar bleiben soll“, erklärt der schulfachliche Koordinator Michael Schwarz das Projekt.

Das Schul-TV-Team dokumentiert die Ausstellung
Das Schul-TV-Team dokumentiert die Ausstellung Das Schul-TV-Team dokumentiert die Ausstellung

Beispiel für ein Plakat, das während des Projektes erstellt wurde
Beispiel für ein Plakat, das während des Projektes erstellt wurde Beispiel für ein Plakat, das während des Projektes erstellt wurde

In ihren Klassen sollen sich die Schüler damit auseinandersetzen, wo sie in ihrem Alltag konkret von der Demokratie und den Werten des Grundgesetzes profitieren und ihre Ergebnis dann kreativ umsetzen.

Koordiniert wurde das Projekt gemeinsam mit der Schulleitung von der FSJ-Kraft Lea Kinder, die mit dem Schul-TV-Team auch eine Dokumentation über die Ausstellung aufbereitet.Bild1Klein

Felix Tamm liegt Mathe einfach. Für den Landeswettbewerb hat er kaum geübt, für die Bundesrunde schaut er sich die eine oder andere Aufgabe doch noch mal an.
Felix Tamm liegt Mathe einfach. Für den Landeswettbewerb hat er kaum geübt, für die Bundesrunde schaut er sich die eine oder andere Aufgabe doch noch mal an. Felix Tamm liegt Mathe einfach. Für den Landeswettbewerb hat er kaum geübt, für die Bundesrunde schaut er sich die eine oder andere Aufgabe doch noch mal an.

[ veröffentlicht von Anne Passow am 12.5.2019 auf NDR.de ]

Die Sache mit dem Binomialkoeffizienten will sich Felix Tamm auf jeden Fall nochmal angucken, bevor es losgeht. Diese mathematische Funktion fällt auch dem Mathe-Ass aus Bargteheide (Kreis Stormarn) nicht ganz leicht. Bis Sonntag will Felix den Durchblick haben. Dann geht's für den 14-Jährigen zur Bundesrunde der Matheolympiade nach Chemnitz. Gemeinsam mit elf anderen Schülern aus Schleswig-Holstein fährt er per Bus nach Sachsen, um dort vom 13. bis zum 15. Mai das nördlichste Bundesland zu vertreten.Felix

Spaß am Knobeln

Felix Tamm sieht seine Teilnahme eher locker. "Ich bin nicht der Typ, der groß aufgeregt ist", sagt der Achtklässler. Dass er überhaupt dabei ist, ist einfach passiert. "Für den Landesausscheid hab ich eigentlich gar nicht geübt." Trotzdem war er dabei und dann einer der Besten. Wie geht das? Felix meint, er habe einfach im Matheunterricht aufgepasst. "Außerdem ist es natürlich wichtig, Zusammenhänge zu erkennen und sich Sachen neu zu erschließen. Dann klappt das", sagt er. Mathe liegt ihm einfach. "Es macht mir Spaß, nachzudenken und für schwierige Aufgaben die Lösung zu finden."

Nach dem Unterricht: Moderieren

Beim Schülerradio begeistert sich Felix Tamm vor allem für die Technik. © NDR Foto: Anne Passow
Beim Schülerradio begeistert sich Felix Tamm vor allem für die Technik. © NDR Foto: Anne Passow Beim Schülerradio begeistert sich Felix Tamm vor allem für die Technik. © NDR Foto: Anne Passow

Beim Schülerradio begeistert sich Felix Tamm vor allem für die Technik.

Nur an Matheaufgaben knobeln, wäre dann aber doch etwas eintönig. Felix Tamm spielt in seiner Freizeit Tischtennis beim TSV Bargteheide - und er macht beim Schülerradio des Gymnasiums Eckhorst mit. Dort recherchiert er Beiträge, sucht Musik aus, und moderiert bei der wöchentlichen Sendung, die in der Aula ausgestrahlt wird. "Aber am meisten Spaß macht mir hier das Technische. Am liebsten schneide ich oder fahre die Sendung", betont Felix.

Bei der Matheolympiade rechnet er sich einen Platz im Mittelfeld aus. Er muss dann mit 49 anderen Schülern der achten Klasse um die Wette knobeln. Insgesamt treten in Chemnitz 197 Schüler von der achten bis zur 13. Klasse an. Sie haben sich zuvor bei den Regionalausscheidungen und Länderwettbewerben durchgesetzt.

Das Schulprojekt des Bargteheider Gymnasiums bekam eine „Finanzspritze“

[ Bargteheider Markt vom 13.3.2018 ]

Radio Eckhorst ist das Schulradio am Gymnasium Eckhorst in Bargteheide. Produziert von Schülerinnen und Schülern – für Schülerinnen und Schüler. Kürzlich wurde nun ein neuer Internetauftritt des Radio Eckhorst Bargteheide (REB) und des REBtv (Schul-TVSender) vorgestellt, der den Schülern mehr Möglichkeiten bietet. Ein lang ersehnter Wunsch ging damit für die Jugendlichen in Erfüllung.

Das gesamte Team von REB und REBtv umfasst insgesamt 28 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen sieben bis 13. Foto: gue

Bargteheide (gue). „On Air“ ging das Radio Eckhorst Bargteheide (REB) im Jahr 2009. Ob wöchentliche Pausen-Shows mit „Schulhofthemen“, Moderationen von verschiedenen Veranstaltungen oder lokale sowie regionale Themen – die Jugendlichen  berichten aus ihrer Perspektive. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von Michael Schwarz, Koordinator für schulfachliche Aufgaben, der damals neu als Lehrer an die Schule kam und vorher als Radiomoderator arbeitete. Fünf Jahre später kam mit der Eröffnung des Medienzentrums am Eckhorst REBtv dazu. Der eigenständige Schul-TV-Sender produziert Magazinsendungen und -beiträge – von Unterrichtsmaterial, bis hin zu Beiträgen für das Land Schleswig-Holstein haben die Schüler schon alles produziert.

Kürzlich wurde von den beteiligten Schülern nun eine neue Internetseite (www.radio-eckhorst.de) für REB und REBtv vorgestellt, worüber sich auch Schwarz freute: „Das ist heute ein bisschen wie Weihnachten. Eine neue Internetseite war schon lange unser Wunsch“, erzählte er. Die Erstellung war möglich durch die finanzielle Unterstützung der Sparkassen-Stiftung Stormarn und des Schulvereins.

Nötig wurde sie, weil die vorige Seite technisch veraltet und REBtv nicht integriert war. Die neue Seite ist zudem für die Darstellung und Nutzung auf allen Endgeräten optimiert. „Moderner und übersichtlicher“, haben die Schüler den neuen Internetauftritt gestaltet.

Spaß bei der „Arbeit“ darf natürlich nicht fehlen: Tim Kulow (von links), Ron Michow und Lennart Meier „On Air“. Foto: F. Günther

Lennart Meier, Redaktionsleiter der Radio Arbeitsgruppe, betonte ebenfalls die Wichtigkeit der neuen Website, denn „Radio muss gehört und TV gesehen werden“. Dass dies mit der alten Website nur eingeschränkt möglich war, ärgerte alle. Aber nicht nur die produzierten Videos sowie alleaufgenommenen Radiosendungen, die sich auf 46 Seiten aufteilen, sind auf der neuen Website zu finden. Auch die Internetseiten von anderen Schulradios sind verlinkt. „Damit würdigen wir die Zusammenarbeit“, die sich laut Meier in verschiedenen Workshops widerspiegelt, die die Schüler gemeinsam durchlaufen. Dazu treffen sich die Schüler der unterschiedlichen Schulen dann beispielsweise am so genannten „Schulradiotag“. „Aber auch das Equipment wird untereinander verliehen, wenn etwas gebraucht wird.“ „Für alle die sagen, dass Medien doof und faul machen, seid ihr der lebendige Gegenbeweis“, lobte Schwarz die 28 Schülerinnen und Schüler, die bei REB und REBtv mitwirken. Denn auch am Wochenende oder nach der Schule treffen sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaften, um zu filmen, Videosequenzen zu bearbeiten und zu schneiden oder Inhalte für Radioshows zusammenzutragen. „Insgesamt gibt es fünf Schulradiosender in Schleswig-Holstein, aber nur einen Schul-TV-Sender“, erzählt er. „Das ist etwas ganz besonderes.“ Und ganz besonders ist auch der Zusammenhalt innerhalb der Bargteheider Arbeitsgemeinschaft. Denn ob Klassenstufe sieben oder 13 – jeder ist herzlich willkommen und wird in die Aufgaben eingebunden. Damit die jüngeren Schüler, die neu dazukommen, alles Lernen, gibt es sogenannte „Paten“. Das bedeutet, dass „erfahrene“ Schüler ihnen zur Seite stehen und alle Abläufe erklären. Die Schüler bringen sich somit alles selbst bei. Meier betont zudem: „Das Schulradio und der TV-Sender sind mehr als nur eine normale Schul-AG – das ist schon ein Hobby“, und stieß damit bei seinen Mitschülern auf Zuspruch. Und auch Feedback der Schüler, die nicht in den Arbeitsgemeinschaften mitwirken, bekommen die Redakteure und Moderatoren regelmäßig. „Die Schüler kommen auf uns zu und wollen Sendungen zu bestimmten Themen, zum Beispiel dem Blumenball“, erzählt Meier. Wenn mittwochs in einer der Pausen eine 30-minütige Sendung in die „Kuhle“ übertragen wird, „kommen andere Schüler auch oft live in die Sendung und äußern Musikwünsche“. Gesendet werden die Shows aus dem „Gläsernen Studio“ im Zentrum der Schule mit Blick auf die „Kuhle“. REBtv sendet aus dem Studio im Medienzentrum der Schule.

Für die Schüler steht also der Spaß an einem nicht alltäglichen Projekt, das es an nur wenigen Schulen gibt, im Vordergrund. Schwarz betont zudem, dass auf diese Weise auch Medienkompetenz und Rhetorik vermittelt werden. Des Öfteren haben die Schüler ihr professionelles Auftreten auch schon in Interviews mit Karin Prien, Bildungsministerin des Landes Schleswig-Holstein, gezeigt.

Spannende Videos und informative Radiosendungen können somit auch in Zukunft erwartet werden – denn an talentiertem Nachwuchs mangelt es nicht.das gesamte Team

[ Hamburger Abendblatt vom 2.3.2019 ]

Gesine Schwan (Mitte) hielt die Festrede bei der Olof-Palme-Friedens­preis­verleihung. Hier ist sie mit dem Sieger, der Volkstrauergruppe Bargteheide, zu sehen. Links neben ihr Birgit Garten­schläger und rechts Mitgründerin Heidburg Behling.

 

Die Bargteheider Volkstrauertagsgruppe ist von der Stormarner SPD ausgezeichnet worden. Sie bindet Schüler in ihr Konzept ein.

Reinbek. Es war ein besonderer Abend für Heidburg Behling im Reinbeker Schloss, der zugleich im Zeichen des Abschieds stand. Sie ist Mitbegründerin und gute Seele der Bargteheider Volkstrauertagsgruppe, die seit dem Jahr 1983 für die Koordination der Gedenkveranstaltung in der 17.000-Einwohner-Stadt zuständig ist. Jetzt zieht sich die 79-Jährige zurück und wurde für ihre Arbeit noch einmal gewürdigt. Die frühere Gymnasiallehrerin und ihre Mitstreiter gewannen den mit 2250 Euro dotierten Olof-Palme-Friedenspreis der Stormarner SPD – und das bereits zum zweiten Mal nach 1987, als die Verleihung Premiere hatte.

Gymnasiasten lesen bei der Gedenkveranstaltung

Behling hat es geschafft, die Jugend für den Volkstrauertag zu begeistern. Das ist kein leichtes Unterfangen. Aber die Pädagogin hatte gute Ideen, das Thema Jungen und Mädchen zugänglich zu machen. Das Ergebnis ist einmal im Jahr um 11 Uhr bei der Gedenkveranstaltung im Stadthaus nach einem Gottesdienst und der Kranzniederlegung am Mahnmal zu sehen. Dort präsentieren Oberstufenschüler des Eckhorst-Gymnasiums Texte, Musik und szenische Lesungen, erinnern somit an die Gräuel des Krieges. Auch spielen sie vor bis zu 150 Besuchern kurze Filme ein. Begleitet wird die Veranstaltung von einem 25 Personen zählenden Erwachsenen-Chor.

Hinter dem Konzept steht der Begriff Friedenserziehung. Behling sagt: „Es beinhaltet drei Stichworte: Erinnerung, Mahnung und Hoffnung.“ Ihr Engagement begründet sie auch mit ihrer Vita und dem Theologiestudium. „Ich wurde als Kind mit meiner Familie zwangsumgesiedelt als Folge des Zweiten Weltkriegs.“ Die Bargteheider Gruppe kann die Veranstaltung inzwischen planen, ohne kontrolliert zu werden. Das war früher anders. „Wir mussten unsere Texte im Vorfeld mit der Politik abstimmen“, sagt Behling. Ein Manuskript mit dem Themenbereich Sinti und Roma sei seinerzeit nicht genehmigt worden.

Bekannte Schauspielerin und Kolumnistin Peggy Parnass war unter den 200 Gästen

Die Laudatio hielt Stormarns Landrat Henning Görtz, der in Bargteheide lebt und dort früher Bürgermeister war. Er skizzierte das Wirken der Gruppe und hob dabei insbesondere Behlings Einsatz hervor. „Der Leistung dieser Menschen gilt unsere Hochachtung“, so Görtz vor 200 geladenen Gästen, darunter sein Vorgänger Klaus Plöger, die bekannte Schauspielerin und Kolumnistin Peggy Parnass und Reinbeks Ex-Bürgermeister Detlef Palm. Görtz lobte auch Feuerwehren und andere, die sich unentgeltlich für das Gemeinwohl einsetzen: „Die ehrenamtliche Tätigkeit vor Ort ist der Kitt, der unsere Bürgergesellschaft zusammenhält.“

Neben den Bargteheidern waren auch der Oldesloer Walter Albrecht für sein Engagement im „Bündnis gegen rechts Stormarn“, Marianne Lentz aus Lütjensee für das Projekt „Fliehen – einst geflohen. Geschichten zu Flucht und Vertreibung“ sowie das Forschungsprojekt „Das Schicksal der jüdischen Familie Lehmann“ der Ahrensburger Gemeinschaftsschule am Heimgarten nominiert.

Gesine Schwan ruft zur Beteiligung an Europawahl auf

Eine Jury aus sieben Mitgliedern, das sogenannte Kuratorium, bestimmte den Sieger. Zu jenen, die votieren, gehören unter anderem der SPD-Landtagsangeordnete Martin Habersaat und Probst Matthias Bohl. Die Leitung des Gremiums obliegt Birgit Kassovic. Sie ist Vorstandsmitglied der Walter-Jacobsen-Gesellschaft, dem Kooperationspartner der SPD. Den Organisatoren gelingt es jedes Jahr, prominente Festredner zu gewinnen. Vor zwei Jahren sprach Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn in Reinbek, diesmal Gesine Schwan, Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission.

Die 75-jährige Professorin ist seit mehreren Jahrzehnten in der Politik aktiv. Unter anderem war sie von 2004 bis 2009 die Koordinatorin für die deutsch-polnische Zusammenarbeit der Bundesregierung. Gesine Schwan kandidierte 2004 und 2009 für das Amt der Bundespräsidentin, scheiterte jeweils im ersten Wahlgang.

Bei der Preisverleihung rief die Sozialdemokratin dazu auf, sich in Deutschland an der Europawahl am 26. Mai zu beteiligen, „um nationalistische Kräfte zu schwächen“. Sie beklagte zudem zu hohe Managergehälter und nannte immer wieder den Begriff Gerechtigkeit. „Dieser ist Grundlage für den Frieden“, so Schwan. Die Bargteheider Gruppe hat sich übrigens festgelegt: Sie wird das Preisgeld spenden. Der Empfänger steht noch nicht fest. Auch ohne Heidburg Behling setzt sie ihre Arbeit fort. In Bezug auf den Friedenspreis könnte man es auch so formulieren: Denn aller guten Dinge sind drei.

Foto und Text: René Soukup, Hamburger Abendblattfriedenspreis

[ Stormarner Tageblatt vom 4.3.2019 ]

Felix Tamm und Wladislav Pfaff (v.l.) beim Knobeln an Matheaufgaben.
Felix Tamm und Wladislav Pfaff (v.l.) beim Knobeln an Matheaufgaben. Felix Tamm und Wladislav Pfaff (v.l.) beim Knobeln an Matheaufgaben.

Zur Person

Was kann ich machen, wenn mir Mathe besonders viel Spaß bringt? Diese Frage haben sich 18 Schüler vom Gymnasium Eckhorst in Bargteheide gestellt. Ihre Idee: Teilnahme an der Mathe-Olympiade! Einer von ihnen hat es bis zum Bundeswettbewerb geschafft. Über die Schul- und Kreisrunde hatten sich zwei Eckhorst-Schüler für die Landesebene qualifiziert: Felix Tamm (8. Jahrgang) und Wladislav Pfaff (7. Jahrgang) haben Aufgaben in der Flensburger Uni gelöst. Hierbei konnten sie um die Ecke denken und waren sehr erfolgreich. Mathelehrerin Dorte Lemke, die die Schülerschaft betreut: „Wir sind sehr stolz und gratulieren ganz herzlich zum großen Erfolg.“ Felix Tamm hat in Flensburg einen 3. Preis erlangt und sich damit für die Bundesrunde in Chemnitz qualifiziert. Hier treten auf Bundesebene ab Klasse 8 die besten Mathematiker gegeneinander an. „Es freut mich sehr, dass ich dabei bin. Das war sehr überraschend für mich“, so Felix, den beim mehrtägigen Bundeswettbewerb eine Mischung aus Mathe-Klausuren und Freizeitveranstaltungen erwartet.

Für Siebtklässler Wladislav Pfaff geht es mit einem 2. Preis in seiner Jahrgangsstufe ins Mathecamp nach Westensee. „Vielleicht bin ich nächstes Jahr dabei. Leider gibt es für meine Jahrgangsstufe noch keinen Wettbewerb auf Bundesebene“, berichtet der Mittelstufenschüler, der über die Knobel-AG seiner Schule zu dem Wettbewerb gekommen ist, motiviert.matheolympiade2

Hermann Meyer geht nach 31 Jahren am Eckhorst in den Ruhestand

[ Bargteheider Markt vom 6.2.2019 ]

Hermann und seine Welt: Studiendirektor a.D. Meyer auf dem Schulhof des Eckhorst Gymnasiums. Foto: nil
Hermann und seine Welt: Studiendirektor a.D. Meyer auf dem Schulhof des  Eckhorst Gymnasiums. Foto: nil Hermann und seine Welt: Studiendirektor a.D. Meyer auf dem Schulhof des  Eckhorst Gymnasiums. Foto: nil

Bargteheide (nil). Fast wäre die Karriere von Hermann Meyer am Bargteheider Eckhorst Gymnasium vorbei gewesen, bevor sie überhaupt angefangen hatte. Der junge Mann aus Nordfriesland hatte sich nach dem Referendariat auf eine Stelle an der damals noch jungen Schule beworben. Sein Vorstellungsgespräch beim damaligen Rektor Werner Biernoth hätte Meyer dann aber beinahe verpasst. „Ich habe das Gebäude einfach nicht gefunden“, erzählt Hermann Meyer. „Dreimal bin ich daran vorbeigefahren.“ Irgendwann fand er eine Telefonzelle – Handy gab es im Juni 1988 noch nicht. Völlig verzweifelt rief Meyer in der Schule an, schilderte seine Situation und ließ sich den Weg beschreiben. Das Vorstellungsgespräch fand also doch noch statt. Meyer bekam die Stelle. Und blieb. Und blieb, und blieb und blieb. In den vergangenen 31 Jahren füllte er an „seiner“ Schule – neben seiner Lehrtätigkeit in den Fächern Biologie und Englisch – fast alle kleinen und großen Funktionen aus, die den Betrieb „am Laufen halten“. Meyer war Verbindungslehrer, Vorsitzender des Personalrats, Vorsitzender der Lehrerkonferenz, Vorsitzender der Fachschaft Biologie, Vorsitzender des Schulvereins, DaZ-Beauftragter,
Küchenbeauftragter, Verkehrsbeauftragter, Schulwaldbeauftragter, Drogenpräventionsbeauftragter und schließlich auch noch Orientierungsstufenleiter.

Am vergangenen Donnerstag wurde Hermann Meyer offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Und nun? Zu Hause die Füße hochlegen und die Couch plattsitzen? Passt so gut zu Hermann Meyer, wie ein Trikot von Werder Bremen zu HSV-Legende Uwe Seeler. Der „Studiendirektor a.D.“ wie er nun offiziell heißt, bleibt dem Eckhorst noch mindestens ein halbes Jahr erhalten – als Biologielehrer im Angestelltenverhältnis. „Ganz aufhören?“ Hermann Meyer wiederholt die Frage, als müsse er im Dschungelcamp gerade einen Teller lebendige Maden verputzen. „Ganz aufhören? Nee, kann ich mir nicht vorstellen. Ich unterrichte gerne. Außerdem wäre das meiner Meinung nach vergeudetes Know-How.“ Also führt er im kommenden Halbjahr die Schüler seines Biologiekurses zum Abitur. Sein Vertrag endet am 31. Juli. Meyer weiß aber schon jetzt: „Ich würde auch danach gerne weitermachen.“

Zu viel verbindet ihn mit dem Eckhorst Gymnasium. Dabei war sein Plan vor 31 Jahren eigentlich ein ganz anderer: „Ich bin überzeugter Nordfriese und wollte eigentlich zurück an die Westküste“, erzählt er. „Doch dann lief mir ein Mädel über den Weg, eine ehemalige Schülerin des Eckhorst. Die habe ich geheiratet.“ Mit seiner Manuela ist Herrmann Meyer auch heute noch verheiratet. Der gemeinsame Sohn steht mittlerweile selbst vor dem Abitur. Natürlich am Eckhorst, wo auch sonst? Klar hätten sich Schule und Schüler in den vergangenen 31 Jahren verändert, sagt Meyer, aber eines sei am  Eckhorst immer gleich gebliben: „Die Herzlichkeit. Die Schule ist zwar immer weiter gewachsen – als ich anfing hatten wir 300 Schüler, jetzt über 700 – aber das Eckhorst ist immer noch eine sehr herzliche, familiäre Schule. Ich habe hier unglaublich tolle Jahre erlebt.“ Dann schaut Meyer kurz um sich. „Lehrer. Ich finde, das ist der tollste Beruf der Welt.“
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[ Bargteheider Markt vom 6.2.2019 ]

Ecki freut sich auf viele Besucher
Ecki freut sich auf viele Besucher Ecki freut sich auf viele Besucher

Das Bildungssystem in Schleswig-Holstein bietet Eltern verschiedene Wege für ihre Kinder an. Die Eltern der jetzigen Viertklässler stehen zur Zeit wieder vor der Frage, welchen dieser Wege sie für ihr Kind wählen sollen, wie sich die Schulformen unterscheiden oder was das Besondere an den einzelnen Schulen vor Ort ist.

Das Gymnasium Eckhorst will am Info-Abend für Eltern am 12. Februar 2019 um 19.30 Uhr „Licht in das Dunkle“ bringen und über den Bildungsgang am Gymnasium informieren. Dabei wird der neue Orientierungsstufenleiter Oliver Hoffmann die Anforderungen während der ersten Jahre am Gymnasium erläutern.

Zur Sprache kommen sollen das innovative Methoden- und Mediencurriculum, das Förder- und Forderkonzept, der Musikzweig mit seinen unterschiedlichen Möglichkeiten und alles andere, was interessiert.

Information im Plenum soll aber nur eine Seite dieses Abends sein: Nach dem Vortrag stehen Schulleiter, Stufenleiter und Lehrkräfte für Fragen im persönlichen Gesprächen zur Verfügung und freuen sich auf den ersten Kontakt mit den neuen Eltern.

Mindestens genauso wichtig wie Stundentafeln Schulprogramm und Schulprofil sind die Atmosphäre und das echte Schulleben an der weiterführenden Schule. Deshalb gibt es „Eckhorst live" am Samstag, dem 16. Februar 2019, von 10 bis 14 Uhr beim Tag der offenen Tür zu erleben. Die Schule präsentiert an diesem Tag nicht nur ihre Räumlichkeiten von den Klassenräumen, den PC-Räumen und den naturwissenschaftlichen Bereichen über die neuen Musikräume bis hin zum einzigartigen Lern- und Medienzentrum und der gemütlichen Mensa.

Darüber hinaus geben Ausstellungen, Aufführungen und praktische Experimente direkte Einblicke in die Atmosphäre und die pädagogische Arbeit der Schule. Lehrer, Eltern und Schüler des Eckhorst stehen für Gespräche und Fragen bereit und führen interessierte Eltern und Viertklässler gern durch ihre Schule.

Für alle zukünftigen Oberstufenschülerinnen und Schüler gibt es ebenfalls einen Informationsabend, an dem Oberstufenleiterin Nicol Dahlke über die für das kommende Schuljahr geplanten Profile und die damit verbundenen Wahlmöglichkeiten informiert. Er findet am Montag, den 11.2.2019 um 19.00 Uhr ebenfalls in der Kuhle, dem Zentrum des Gymnasiums Eckhorst, statt.Ecki freut sich auf viele Besuche r

 

[ Hamburger Abendblatt vom 29.1.2019 ]

Mobbing im Internet nimmt zu. Schulen in Bad Oldesloe und Bargteheide begegnen den Gefahren mit Aktionen und Programmen

BAD OLDESLOE/BARGTEHEIDE ::
Die Zahl der Kinder, die mit der Smartphone- und Tablet-Nutzung aufwachsen, nimmt weiter zu. Deswegen entwickeln Schulen in Stormarn neue Ansätze für mehr Medienkompetenz. So auch die Theodor-Mommsen-Schule (TMS) in Bad Oldesloe oder das Gymnasium Eckhorst in Bargteheide. 

 Gym Eckhorst
Das Gymnasium Eckhorst in Bargteheide startete unlängst den Entwicklungsprozess „Fachunterricht mit digitalen Medien“als Pilot-Medienschule


Wie Medien und Schule funktionieren kann, zeigt auch das Gymnasium Eckhorst als Pilot-Medienschule des Offenen Kanals Schleswig-Holstein. Im zurückliegenden Schuljahr startete das Gymnasium den Entwicklungsprozess „Fachunterricht mit digitalen Medien“. In einem Erweiterungsbau wurde ein 250 Quadratmeter großes Lern- und Medienzentrum eingerichtet, inklusive Filmraum und Produktionsstudio für Schul-TV. Außerdem gibt es ein Radiostudio, 50 PC-Arbeitsplätze, drei Klassensätze iPads und 25 Notebooks. Das schulinterne WLAN soll mittelfristig eine zehn-Gigabit-Bandbreite bekommen. Finanziert werden zusätzliche Projekte etwa durch die schuleigene Bildungsstiftung Eckhorst. „Solch eine Ausstattung ist natürlich ein Traum“, sagt Yvonne Treptow [[ Schulsozialarbeiterin an der TMS in Bad Oldesloe ]].

Dass sich Schüler nun auch noch während der Schulzeit mit Smartphones beschäftigen sollen, wirke auf den ersten Blick widersprüchlich. Doch es sei nötig: Online zu sein, gehöre mittlerweile zum Alltag. Deshalb sei es wichtig, so die Ansicht der Sozialarbeiterin, den richtigen Umgang mit der Technik zu lernen. So kommt es während Themenwochen immer wieder vor, dass sich Schüler anschließend an die Beraterinnen der Therapiehilfe Stormarn wenden, weil sie selbst erkannt haben, dass sie sich zu häufig mit ihrem Smartphone beschäftigen. „Wir stellen immer wieder fest, dass sich die Kinder durchaus Gedanken über ihre Mediennutzung machen“, sagt Marlies Givens von der Therapiehilfe Stormarn in Bad Oldesloe, die mit ihrer Kollegin Judith Lindenberg Lehrkräfte bei der Themenwoche unterstützte.  …

 

Ausstellung zum Grundgesetz von Schülern für Schüler am Gymnasium Eckhorst
Ausstellung zum Grundgesetz von Schülern für Schüler am Gymnasium Eckhorst Ausstellung zum Grundgesetz von Schülern für Schüler am Gymnasium Eckhorst

[ Bargte­heide Aktuell vom 23. Mai 2019 ]

Das Gym­nasium Eck­horst hat zum Tag des Grund­ge­setzes eine Aus­stel­lung initiiert,