[ Stormarner Tageblatt vom 6.12.2019 ]
 
Bargteheide. Das Gymnasium Eckhorst lädt zum Weihnachtskonzert am Dienstag, 10. Dezember, 19 Uhr, ein. Viele Schüler/innen aller Jahrgänge wirken mit. Neben den Klassenorchestern präsentieren sich auch wieder bekannte Ensembles wie das Orchester, die Gitarren-AG, der Juniorchor und der EckChor sowie die Lehrerband EckKeys. Neu dazu kommt erstmals die Juniorband. In der Pause bietet der Q2-Jahrgang Köstlichkeiten in der Mensa an. Eintritt ist frei.Bild 1 Weihnachtskonzert 2019
13 neue Schüler-Medienlotsen und Jugendgruppenleiter vom Gymnasium Eckhorst.
13 neue Schüler-Medienlotsen und Jugendgruppenleiter vom Gymnasium Eckhorst. 13 neue Schüler-Medienlotsen und Jugendgruppenleiter vom Gymnasium Eckhorst.
Medien zu produzieren und sie so verstehen: Medienlotsen bei der Arbeit
Medien zu produzieren und sie so verstehen: Medienlotsen bei der Arbeit Medien zu produzieren und sie so verstehen: Medienlotsen bei der Arbeit
 
[ Stormarner Tageblatt vom 5.12.2019 ]
 
Bargteheide. An zwei Wochenenden und einer dazwischenliegenden Projektphase haben sich 13 Mädchenm und Jungen des Gymnasium Eckhorst zu Jugendgruppenleitern ausbilden lassen. Durch die Kooperation der Schule mit dem Kreisjugendring und dem Offenen Kanal S.-H. wurden sie ebenso zu Schüler-Medienlotsen qualifiziert.

„Als Medienlosten setzen wir die Schülerinnen und Schüler in Medienkompetenzprojekten an der Schule als authentische Ansprechpartner für jüngere Schüler oder als Gruppenleiter in unseren Medien-AGs ein“, so Projektleiter Michael Schwarz. Dass die jungen Medienprofis mit den Workshops auch noch die Qualifikation zu Jugendgruppenleiter/innen erlangen, ist der Kooperation mit dem Kreisjugendring zu verdanken.

„An einem verlängerten Wochenende in der Jugendbildungsstätte Lütjensee gab es alle Infos zum Beispiel rund um die Themen Gruppenpädagogik, Spiele, Aufsichtspflicht oder Finanzierung“, erläutert Lennart Meier, der das Projekt als BFD-Kraft am Lern- und Medienzentrum der Schule mitgeplant und begleitet hat. Der Spaß am gemeinsamen Ausprobieren stand dabei stets im Mittelpunkt.

An einem weiteren Wochenende im Lern- und Medienzentrum der Schule wurden mit Juan Deininger, Referent des Offenen Kanals Schleswig-Holstein, konkrete Medienangebote geplant, die jetzt in den Schulalltag integriert werden sollen. „Wir haben in der Orientierungsstufe jetzt eine verbindliche Stunde Medienunterricht pro Woche“, sagte Lennart Meier.

Um andere Klassen im Umgang mit den schuleigenen TV- und Radiostudios anleiten zu können, wurde aber auch tatkräftig selbst produziert. „Ich bin schon einige Jahre in der Radio AG aktiv, also habe ich hier mal die anderen Sachen ausgetestet – macht auch Spaß“, schmunzelt Ben Grage (15).

„Mit unserem Radio Eckhorst sind wir in den Sommerferien seit Jahren in der Kinderstadt Stormini als Anleiter des Stadtradios aktiv. Auch hier hilft die Juleica, die JugendLeiterCard, natürlich sehr“, berichten Felix Tamm und Emma Barchanski (15).

„Dieses Projekt macht besonders viel Spaß“, freut sich Michael Schwarz, „die Jugendlichen blicken Dank der kompetenten Kooperationspartner über den Tellerrand hinaus und erlangen eine Qualifikation, die über die Schule hinausweist“Bild 1
st

 

[ Bargteheide aktuell vom 2.12.2019 ]

Der Rotary Club Bargteheide vergibt in diesem Jahr erstmalig Geld aus einem neuen Förderfonds für gemeinnützige Projekte in der Stadt und ihrer Umgebung. „Wir wollen ein Zeichen für mehr Gemeinsamkeit setzen und ehrenamtliches Engagement stärken“, sagte Rüdiger Huhn, Präsident des Rotary Clubs Bargteheide in einer Pressekonferenz zur Vorstellung der fünf geförderten Projekte. Einen finanziellen Zuschuss für ihre Arbeit erhalten die Bargteheider Stadtmusikanten, das Lern- und Medienzentrum des Bargteheider Gymnasiums Eckhorst, die Beratungsstelle BEST in Ahrensburg, der Hamburger Verein PRYVIT und der Bargteheider Pfadfinderstamm Nepomuk.

Bewerben konnten sich Vereine, Verbände, Schulen und Einzelpersonen aus Bargteheide und Umgebung. „Die Antragsteller belegen eindeutig, wie wichtig gemeinnützige Arbeit für die Region ist. Sie geben unserem Gemeinwesen neue Impulse. Gern unterstützen wir die Ideen in der Anlaufphase“, betonte Huhn. Zugleich dankte allen Bewerbern für ihre Beteiligung. „Im ersten Jahr unseres Fonds konnten wir noch alle Initiativen unterstützen. 2020 erwarten wir dann schon eine deutlich höhere Zahl an Bewerbungen, auf die wir uns schon jetzt sehr freuen.“

Die Bargteheider Stadtmusikanten erhalten in diesem Jahr 1.500 Euro für ihre Kinder- und Jugendarbeit. Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt Kindern aus lebensbenachteiligten Verhältnissen, die sie durch spezielle Projekte wie Musikalische Früherziehung oder individuellen Instrumentalunterricht fördern. „Damit leisten die Stadtmusikanten einen wichtigen Beitrag für Persönlichkeitsentwicklung und Integration“, sagt Rüdiger Huhn, der als Präsident Vorsitzender der Jury war.

Ebenfalls 1.500 Euro gehen an das Lern- und Medienzentrum des Gymnasiums Eckhorst, das Kinder und Jugendliche für den Umgang mit modernen Medien sensibilisiert. Dazu gehören der PC- und auch der Internetführerschein in der Orientierungsstufe. Mit dem Geld der Rotarier will die Schule Peer-to-PeerWorkshops mit Bargteheider Grundschulklassen zur signifikanten Erhöhung der Medienkompetenz aller Beteiligten finanzieren. „Nach dem großen Erfolg 2018 ist die Nachfrage in diesem Jahr noch einmal deutlich gestiegen. Wir unterstützen es gern, schon die Kleinen auf die Nutzung moderner Medien und die Umgehung von Gefahren hinzuweisen“, so Huhn.

Über 1.000 Euro kann sich der Verein PRYVIT freuen. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, bedürftigen Kindern und ihren Familien aus der Tschernobyl-Region zu helfen und ihnen eine Zukunftsperspektive zu eröffnen. Schwerpunkt ist ein jährlicher dreiwöchiger Ferienaufenthalt in Deutschland für gesundheitlich beeinträchtigte Kinder aus sozial schwachen Familien.

Die Beratungsstelle für Frauen und Mädchen BEST erhält 750 Euro für einen Tanz- und Begegnungs-Workshop im Ahrensburger Marstall. Das Event unter Leitung des Choreopgrafen Kelechi Onyele soll aufzeigen, wie Frauen und Männer mit Tanz und Bewegung Blockaden lösen, Energie freisetzen und ihren eigenen Lebens-Move entwickeln können. Eine sehr inspirierende Erfahrung, die tatsächlich hilft, eine andere Haltung zu eigenen Themen zu entwickeln.

Mit 500 Euro fördern die Rotarier den Pfadfinder-Stamm Nepomuk. Dieser will in die Ausbildung neuer Leiterinnen und Leiter sowie in die Gestaltung der Gruppenstunden investieren, um neuen Mitgliedern die Werte der Pfadfinder zu vermitteln und ihnen eine sichere Umgebung zum „Learning by Doing“ zu bieten. Das Geld für den Fonds haben die Rotarier mit verschiedenen Projekten eingenommen. Dazu gehören das traditionelle Neujahrskonzert im Kleinen Theater und das Gutscheinheft, das sich in Bargteheide mittlerweile zu einer guten Tradition vor allem in der Vorweihnachtszeit entwickelt hat. Gegen eine Spende ab 20 Euro gibt es mehr als 90 Gutscheine, mit denen sich rund 1.000 Euro sparen lassen. „Unser Gutscheinheft für 2020 ist fertig. Wir werden es in den kommenden Wochen auf dem Markt oder in der Rathausstraße anbieten“, sagt der Präsident. Auch bei Optiker Scheel und Foto Jessen ist das Heft erhältlich.ehrenamtlichesengagement

OGS LogoInnerhalb der letzten Jahre haben sich in Schleswig-Holstein zahlreiche Schulen von der klassischen Halbtagsschule zur Ganztagsschule weiterentwickelt. Das gilt nicht nur für Grundschulen: Heute bieten mehr als 60 Prozent der allgemeinbildenden Schulen in unserem Land ergänzende Angebote – ein Zeichen, dass alle an Schule Beteiligten zunehmend von den Vorzügen eines Ganztagsschulbetriebs überzeugt sind.

Ganztagsschulen sind heute ein wichtiger Baustein in der Bildungslandschaft Schleswig-Holsteins, in der Schule nicht nur ein Lernort sondern ein Lebensraum geworden ist.

Darüber hinaus unterstützen Ganztagsangebote die Kinder beim Lernen und geben ihnen Anleitung für die sinnvolle Gestaltung ihrer Freizeit. Auch helfen Ganztagsangebote den Eltern dabei, Familie und Beruf besser zu vereinbaren.

Seit Beginn des Schuljahres gehört nun auch das Gymnasium Eckhorst zum Kreis der Offenen Ganztagsschulen und bietet an 4 Tagen der Woche eine verlässliche Betreuung der Schülerinnen und Schüler bis 15 Uhr an.

Anders als in vielen anderen Ganztagsschulen wird das Angebot für die Schülerinnen und Schüler außerhalb des Unterrichts nicht durch den Schulträger erstellt, sondern erwächst quasi aus der Schule selbst, denn Partner der Schule und Ausgestalter der OGS ist der Schulverein der Schule.

"Das hat große Vorteile," erklärt der Vorsitzende des Schulvereins und Organisator der OGS, Hermann Meyer, "durch unsere Mitglieder – Eltern und Lehrkräfte der Schule – sind wir eng mit der Schule verzahnt, können auf Bedürfnisse zeitnah reagieren und langfristig helfen, das selbständige Lernen zu fördern, und durch Differenzierungsangebote verschiedener Art Schülerinnen und Schülern zu helfen.“

Die Angebote umfassen neben einem gemeinsamen Mittagessen Hausaufgabenzeit, Lesekreise, Sportangebote, Theater und vieles mehr. Im ersten Jahr, räumt Meyer ein, werden wir noch viele Erfahrungen sammeln müssen und es wird vielleicht noch nicht alles so klappen, wie er es sich wünscht, aber er ist sicher, dass die mittlerweile gute Vernetzung der Ganztagsschulen im Land und die enge Bindung zur Schule sicherlich helfen werden, das schwierige "erste Jahr" gut zu überstehen. "Wir hoffen, im zweiten Jahr dann noch mehr Anmeldungen zu haben und ein noch größeres Angebot an Aktivitäten anbieten zu können," sagt Meyer.

Da es noch ein wenig an engagierten Mitarbeitern mangelt: Wer Lust hat, in der OGS des Eckhorst mitzuarbeiten, sei es als Aufsicht oder Kursleiter, meldet sich bitte über das Sekretariat der Schule bei der OGS-Leitung.

 

H. Meyer, 22.11.2019

[Bargteheide Aktuell vom 31.10.2019]

REBtv dreht „draußen in Stormarn“
Das Beteiligungsprojekt Radio Eckhorst Bargteheide tv setzt mit Unterstützung des Offenen Kanals Schleswig-Holstein ein neues Projekt zur Nachwuchsförderung und Identifikation mit dem Kreis Stormarn um: Die neuen Redakteure senden von ihren Lieblingsplätzen im Kreis Stormarn.

REB TV Aussendreh
REB TV Aussendreh REB TV Aussendreh


Seit 2012 wirkt Radio Eckhorst Bargteheide tv (REBtv) erfolgreich als landesweit einziges Schul-TV. Als Beteiligungsprojekt initiiert, berichten Jugendliche aus ihrer Perspektive über lokale und regionale Themen. Betreut wird das Projekt von Lehrer Michael Schwarz, selbst ausgebildeter AV-Journalist und Lennart Meier, der im Medienzentrum des Gymnasiums Eckhorst ein Freiwilliges Soziales Jahr ableistet. Er erläutert: „Immer wieder tritt die Redaktion als Multiplikator, Moderationsteam oder Medienpartner für Veranstaltungen in der Region auf, zum Beispiel der BIZ-Nacht der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe.“

REB TV draußen in Stormarn: v. l. Felix von Werder, Mourids Grieslmann, Thore Wetterström
REB TV draußen in Stormarn: v. l. Felix von Werder, Mourids Grieslmann, Thore Wetterström REB TV draußen in Stormarn: v. l. Felix von Werder, Mourids Grieslmann, Thore Wetterström

Ein besonderes Projekt für jüngere Redakteure wird aktuell an verschiedenen Orten im Kreis Stormarn realisiert.

Projektleiter Schwarz. „Unser Konzept beruht darauf, dass die Jugendlichen Medien verstehen, indem sie sie produzieren. Und gerade unsere jüngeren Redakteure sollen nicht lange zuschauen, sondern machen.“ Schnell war die Idee geboren, die Nachwuchsredakteure live von ihren Lieblingsorten in Stormarn senden zu lassen. „Das war wider Erwarten nicht die Schule“, schmunzelt Betreuer Lennart Meier.

Unter seiner Anleitung kümmert sich das Team von der Redaktion bis hin zum Ton und Schnitt um alles selbst.

„Ein prima Einstieg“, lobt Projektleiter Schwarz, „wenn sie das im Kasten haben, wissen sie, wie die Produktion läuft und können sofort in die Arbeit der Redaktion an der „großen“ Magazin-Sendung einsteigen, die alle zwei Monate im schuleignen TV-Studio produziert wird.“

REB TV Aussendreh
REB TV Aussendreh REB TV Aussendreh

Gefördert wird das Projekt im Rahmen der Medienkompetenzförderung des Landes durch den Offenen-Kanal Schleswig-Holstein.

„Draußen in Stormarn“ waren die Nachwuchsredakteure Mourids Grieslmann, Thore Wetterström und Felix von Werder dann letztlich in Lütjensee, Ahrensburg und in Bargteheide. Sie sind sich einig: Das hat Spaß gemacht, Lennart hat uns alles ganz in Ruhe zeigen können – und am ersten Tag war es sogar sonnig. Nur leider hatte eine Einrichtung, in der wir drehen wollten, an dem Tag gar nicht auf“.

„Auch da haben sie wieder was gelernt, lacht Lennart Meier, „beim nächsten Mal telefonieren wir vorher“.

Demnächst kann das Ergebnis der Dreharbeiten wie die weiteren Produktionen auf der eignen Web-Seite des Schul-TV angeschaut werden: www.rebtv.deREBtv Auendreh Bild 1 1024x683

[Bargteheide aktuell vom 27. Juni 2019]

„Natürlich erleben“ mit dem Eckhorst Gymnasium Bargteheide

Raus aus den Schulklassen – hinein in die Natur: Das AOK-Schulprojekt ‚natürlich erleben‘ verspricht Unterricht der besonderen Art. Es verbindet den Präventionsgedanken mit einer Sensibilisierung für die Vielfalt der Natur und die Notwendigkeit für deren Erhaltung. Die Klasse 7c des Eckhorst Gymnasiums aus Bargteheide erlebte nun vier spannende ‚natürlich erleben-Tage‘ im Volksdorfer Wald in Hamburg.

Bei ‚natürlich erleben‘ wird Schule zum Abenteuer im Freien mit spannenden Aktionen. Viele Kinder und Jugendliche bewegen sich zu wenig und halten sich kaum noch draußen auf. Mit zunehmendem Alter nimmt die körperliche Aktivität immer weiter ab - bei Mädchen mehr als bei Jungen. So erreichen nur noch 13,6 Prozent der Jungen und 8,6 Prozent der Mädchen im Alter von 15 Jahren die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wonach sich Kinder und Jugendliche mindestens eine Stunde täglich bewegen sollten. Die dringend notwendige tägliche Bewegung konkurriert mit Spielkonsole, Computer und Handy. Welche positive Wirkung die Natur auf die Gesundheit hat, kennen und erleben viele Jugendliche daher nicht.

Konzipiert wurde das Projekt von der AOK NORDWEST und der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. Als Projektpartner vor Ort unterstützt EXEO e.V. die gesunde Aktion. Zum erlebnispädagogischen Team gehören Antonia Schirk und Philip Manitz, die mit großem Engagement die verschiedenen Aktionen wie den Eier-Fall und die Rinne anleiten. „Es ist toll mit jungen Menschen zu arbeiten und die Veränderungen bei ihnen an den einzelnen Tagen zu erleben“, so der Trainer Philip.

Die Klasse 8c des Gymnasium Eckhorst beim Projekt „natürlich erleben“
Die Klasse 8c des Gymnasium Eckhorst beim Projekt „natürlich erleben“ Die Klasse 8c des Gymnasium Eckhorst beim Projekt „natürlich erleben“
Bild Aktionsfahrt 8c Schulhomepage

„Alle Einheiten unseres Schulprojektes beinhalten Bewegung, Naturerlebnis und eine Reflexion für Raus aus den Schulklassen – hinein in die Natur: Das AOK-Schulprojekt ‚natürlich erleben‘ verspricht Unterricht der besonderen Art. Es verbindet den Präventionsgedanken mit die nachhaltige Wirkung. Bei den Teambuildingmaßnahmen wie zum Beispiel der Bewegungsolympiade oder dem Naturerkundungsgang steht aber hauptsächlich der Spaß im Vordergrund. Denn nur über den Spaß wird auch die Nachhaltigkeit erreicht“, so Sportwissenschaftlerin (M.A.) Annemarie Gehrt von der AOK NORDWEST.

Durchhaltevermögen und gute Zusammenarbeit wurden von allen Schülern eingefordert, um als gesamte Klasse die verschiedenen Gruppenziele zu erreichen. Klassenlehrerin Pia Harting: „Es war schön zu sehen, wann die Schüler als Gruppe und wann sie gemeinsam als Team agieren. Besonders die Übungen, bei denen sie nicht sprechen dürfen und sich anders verständigen müssen, sind spannend.“ In ihrer hier anderen Rolle – mehr Beobachterin – konnte sie ihre Schülerinnen und Schüler unter einem anderen Blickwinkel betrachten. Es wurde bisher eher verborgenes Potenzial der einzelnen Schülerinnen und Schüler geweckt, auf das im zukünftigen Unterrichtsalltag auch wieder zurückgegriffen werden kann.

Gute Ideen sind auch gefragt, wenn die Schüler aus Naturmaterialien ein bruchsicheres Behältnis für ein rohes Hühnerei bauen sollen. Beim abschließenden „Bruchtest oder Eier-Fall“ zeigte sich, wer gut mit Natur und Physik umgehen konnte. Um die Aufgabe zu bewältigen, mussten die Schüler in Teams zusammen ausprobieren, welche Verpackungsmöglichkeiten funktionierten – natürlich ohne Eier. Bei sieben Gruppen blieben immerhin vier Eier nach dem Fall aus acht Metern Höhe unversehrt.

Die Mädchen und Jungen aus Bargteheide hatten sehr viel Spaß. Zuhören, respektvoll sein und Absprachen treffen, darum ging es auch in den vergangenen Tagen. Alle waren sich in der Feedbackrunde einig: Ein Unterricht der ganz anderen Art ging viel zu schnell zu Ende. Das Wetter hat mitgespielt und man hat viel gelernt – auch außerhalb des Klassenzimmers. Das Fazit der Schulwoche im Grünen: Ein rundum gelungener Unterricht, bei dem viel Neues ausprobiert werden konnte und der allen Beteiligten viel Spaß machte. Ebenso eine Zeit, in der die Jugendlichen wirklich stundenlang ohne Probleme auf ihr Handy verzichten konnten.

Infokasten
  • Konzipiert wurde das Projekt von der AOK NORDWEST und der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld.
  • Ein Pädagogenteam aus Lehrern, Wald- und Erlebnispädagogen begleitet Schülerinnen und Schüler einer 7. oder 8. Klasse und bietet erlebnisorientierten Unterricht im Grünen.
  • Spaß und Lernen mit allen Sinnen ist das Ziel. Langfristig geht es um ein gesundes Leben im Gleichgewicht.
  • Annemarie Gehrt von der AOK NORDWEST, die das Projekt koordiniert und finanziell unterstützt, ist vom Erfolg begeistert.

Michael Schwarz, bearbeitet von Till Fransson 9b, 27.09.19

[Veröffentlicht am 5.7.2019 im Stormaner Tageblatt]

Schülerinnen und Schüler befassen sich im Rahmen der am Eckhorst Gymnasium stattfindenden Projektwoche mit dem Thema "Kunst im öffentlichen Raum" und werden selbst kreativ.

10 Schülerinnen und Schüler haben sich mit dem Thema "Kunst im öffentlichen Raum" beschäftigt. Inhaltlich ging es um Bargteheide. Als Einstieg starteten die Schüler mit einer kleinen Stadtbesichtigung. Im Mittelpunkt standen vor allem die historischen Bauwerke wie die Evangelische Kirche, das Utspann, das Rathaus oder der Bahnhof. Außerdem setzten sie sich mit der Geschichte Bargteheides auseinander, welche zum Teil im Bargteheider Stadtwappen dargestellt ist. Auch in den Bildern der Schülerinnen und Schüler finden sich Elemente des Stadtwappens.

Besonders ist aber die Art der Ausstellung, denn die Bilder sind nicht wie üblich in einer Galerie oder einer öffentlichen Räumlichkeit ausgestellt, sondern mitten in der Rathausstraße. Entstanden ist eine Open Air Galerie mit 20 Bildern, die Bargteheide aus unterschiedlichen Perspektiven zeigen.

Nils Bollenbach, der die Idee zu dem Projekt hatte, erklärt: „Ich wollte Hemmschwellen abbauen. Ich finde es gut, wenn den Menschen Kunst im Alltag begegnet, ebenso finde ich es wichtig, sich mit der Stadt, in der wir alle leben, auseinanderzusetzen, dazu regt die Ausstellung an."

Zu sehen sind nun die im Laufe von zwei Vormittagen entstandenen Bilder, welche von den Schülerinnen und Schülern selbstständig und nach eigenen Vorstellungen entwickelt und (ohne gestalterische Vorgaben) umgesetzt wurden.

„Besonders gefreut hat mich, dass sich an diesem Projekt neben Schülerinnen aus den Klassen 5 bis 11 auch Schülerinnen aus der DAZ-Klasse beteiligt haben“, betont Kunstlehrerin Svenja Schraplau, die das Schülerprojekt unterstützt und begleitet hat.

Geplant ist, dass die Bilder noch bis zum 11.07.2019 in der Rathausstraße hängen.

v.l. vorne: die Sieger Leonie (KGB), Ben (Eckhorst), hinten: Nadine Mroz (Schulkoordinatorin, Lehrerin am Eckhorst), Bene (Schulradio REB), Ricarda (Schulradio REB), Sabine Storch (Lehrerin am KGB), der Drittplatzierte Justus (KGB), Anne Schwarz (Lehrerin am KGB)

[ Stormarner Tageblatt vom 27.6.2019 ]

 
Bargteheide

„Soll es eine gesetzlich verankerte Impfpflicht geben?“, das war die Finalfrage kurz vor den Ferien im lokalen Debattierwettbewerb „Barg de Battiert“ am Gymnasium Eckhorst. Die Neuntklässler Ben Grage (Gymnasium Eckhorst) und Leonie Hölscher (KGB) konnten sich gegen zwei weitere Finalisten der Mittelstufe durchsetzen. Die fachkundige Jury aus Lehrern des Kopernikus-Gymnasiums und des Gymnasium Eckhorst mit dem Gastjuror Christian Wendt (ehemaliger Schulleiter des Eckhorst) erklärte beide Schüler der Nachbargymnasien zu Sieger, da die Argumente auf beiden Seiten überzeugten. Den tollen Preis, zwei Karten für ein Open-Air-Poetry-Slam-Festival im Stadtpark Hamburg, teilen sich die beiden Gymnasiasten. Dank der großzügigen Unterstützung der Bildungsstiftung des Gymnasiums Eckhorst konnten alle Finalisten mit Preisen geehrt werden. Alle Debatten – auch in der in der Hin-und Rückrunde – liefen unter fairen und sachlichen Bedingungen ab, so dass die Zusammenarbeit unter allen Beteiligten sehr gut war. Eine Neuauflage des Debattierwettbewerbs für Mittelstufenschüler ist im nächsten Jahr damit sehr wahrscheinlich, erklärten die Organisatorinnen Nadine Mroz vom Gymnasium Eckhorst und Sabine Storch vom Kopernikus Gymnasium.

[ Stormarner Tageblatt vom 1.6.2019 ]

BARGTEHEIDE Das Gymnasium Eckhorst in Bargteheide lädt am Dienstag, 4. Juni, um 18 Uhr zum Sommerkonzert ein. Hierbei werden die Ergebnisse der musikalischen Arbeit in den verschiedenen Ensembles und Klassen präsentiert. Als Gastensemble wird die Freie Walddorfschule Bargteheide erwartet. Die Schüler/innen des 5. und des 11. Jahrgangs der Waldorfschule zeigen ihre Ergebnisse der Eurythmie. Durch diese Bewegungskunst wird Musik für Cello und Klavier mit dem ehemaligen Eckhorstschüler Max Stüfen am Cello aus dem Karneval der Tiere von C. Saint-Saëns und „Das Märchen vom Quellenwunder“ von R. Steiner in Bewegung übertragen. Das in farbigen Eurythmiekleidern dargebotene Märchen wird von der Orchester-AG des Gymnasiums musikalisch begleitet.

Aus dem Musikunterricht präsentieren sich die Musikklassen und die verschiedenen Musik-AGs. Musik der Band Abba wird gleich mehrfach dargeboten. Der Juniorchor wird „Mamma Mia“ singen und die Musikklasse 9a führt einen Ausschnitt aus dem gleichnamigen Musical vor. Die Orchester-AG spielt ein Medley aus „Phantom der Oper“. Zwischen enttäuschter Liebe („Creep“) und absoluter Lebensfreude („Don’t stop me now“) bewegt sich der seit zwei Jahren wieder ins Leben gerufene Eck-Chor inhaltlich. Der Konzertabend endet mit dem Auftritt der seit einem Jahr bestehenden Lehrerband Eck-Keys. st

[ Bargteheide Aktuell vom 23. Mai 2019 ]

Ausstellung zum Grundgesetz von Schülern für Schüler am Gymnasium Eckhorst
Ausstellung zum Grundgesetz von Schülern für Schüler am Gymnasium Eckhorst Ausstellung zum Grundgesetz von Schülern für Schüler am Gymnasium Eckhorst

Das Gymnasium Eckhorst hat zum Tag des Grundgesetzes eine Ausstellung initiiert, in der alle Klassen kreativ darstellen, was das Grundgesetz für sie bedeutet.

„Das Bewusstsein darüber, welchen Wert das Grundgesetz für unser alltägliches Zusammenleben hat, ist uns wichtig“, so Mittelstufenleiterin Imke Wulfmeyer, „es für einen Tag ganz in den Mittelpunkt zu stellen und das Ergebnis sichtbar werden zu lassen, erschien uns da sehr reizvoll.“

Mit Hilfe der schuleigenen Schüler-Medienlotsen wurde zunächst in jedem Klassenraum filmisch in das Thema eingeführt.

„Von dort aus führten dann nach Altersgruppen differenzierte Arbeitsaufträge zu einer Ausstellung in der Kuhle, die von allen Klassen bestückt wird und als Peer-to-Peer-Projekt noch einige Tage sichtbar bleiben soll“, erklärt der schulfachliche Koordinator Michael Schwarz das Projekt.

Das Schul-TV-Team dokumentiert die Ausstellung
Das Schul-TV-Team dokumentiert die Ausstellung Das Schul-TV-Team dokumentiert die Ausstellung

Beispiel für ein Plakat, das während des Projektes erstellt wurde
Beispiel für ein Plakat, das während des Projektes erstellt wurde Beispiel für ein Plakat, das während des Projektes erstellt wurde

In ihren Klassen sollen sich die Schüler damit auseinandersetzen, wo sie in ihrem Alltag konkret von der Demokratie und den Werten des Grundgesetzes profitieren und ihre Ergebnis dann kreativ umsetzen.

Koordiniert wurde das Projekt gemeinsam mit der Schulleitung von der FSJ-Kraft Lea Kinder, die mit dem Schul-TV-Team auch eine Dokumentation über die Ausstellung aufbereitet.Bild1Klein

Felix Tamm liegt Mathe einfach. Für den Landeswettbewerb hat er kaum geübt, für die Bundesrunde schaut er sich die eine oder andere Aufgabe doch noch mal an.
Felix Tamm liegt Mathe einfach. Für den Landeswettbewerb hat er kaum geübt, für die Bundesrunde schaut er sich die eine oder andere Aufgabe doch noch mal an. Felix Tamm liegt Mathe einfach. Für den Landeswettbewerb hat er kaum geübt, für die Bundesrunde schaut er sich die eine oder andere Aufgabe doch noch mal an.

[ veröffentlicht von Anne Passow am 12.5.2019 auf NDR.de ]

Die Sache mit dem Binomialkoeffizienten will sich Felix Tamm auf jeden Fall nochmal angucken, bevor es losgeht. Diese mathematische Funktion fällt auch dem Mathe-Ass aus Bargteheide (Kreis Stormarn) nicht ganz leicht. Bis Sonntag will Felix den Durchblick haben. Dann geht's für den 14-Jährigen zur Bundesrunde der Matheolympiade nach Chemnitz. Gemeinsam mit elf anderen Schülern aus Schleswig-Holstein fährt er per Bus nach Sachsen, um dort vom 13. bis zum 15. Mai das nördlichste Bundesland zu vertreten.Felix

Spaß am Knobeln

Felix Tamm sieht seine Teilnahme eher locker. "Ich bin nicht der Typ, der groß aufgeregt ist", sagt der Achtklässler. Dass er überhaupt dabei ist, ist einfach passiert. "Für den Landesausscheid hab ich eigentlich gar nicht geübt." Trotzdem war er dabei und dann einer der Besten. Wie geht das? Felix meint, er habe einfach im Matheunterricht aufgepasst. "Außerdem ist es natürlich wichtig, Zusammenhänge zu erkennen und sich Sachen neu zu erschließen. Dann klappt das", sagt er. Mathe liegt ihm einfach. "Es macht mir Spaß, nachzudenken und für schwierige Aufgaben die Lösung zu finden."

Nach dem Unterricht: Moderieren

Beim Schülerradio begeistert sich Felix Tamm vor allem für die Technik. © NDR Foto: Anne Passow
Beim Schülerradio begeistert sich Felix Tamm vor allem für die Technik. © NDR Foto: Anne Passow Beim Schülerradio begeistert sich Felix Tamm vor allem für die Technik. © NDR Foto: Anne Passow

Beim Schülerradio begeistert sich Felix Tamm vor allem für die Technik.

Nur an Matheaufgaben knobeln, wäre dann aber doch etwas eintönig. Felix Tamm spielt in seiner Freizeit Tischtennis beim TSV Bargteheide - und er macht beim Schülerradio des Gymnasiums Eckhorst mit. Dort recherchiert er Beiträge, sucht Musik aus, und moderiert bei der wöchentlichen Sendung, die in der Aula ausgestrahlt wird. "Aber am meisten Spaß macht mir hier das Technische. Am liebsten schneide ich oder fahre die Sendung", betont Felix.

Bei der Matheolympiade rechnet er sich einen Platz im Mittelfeld aus. Er muss dann mit 49 anderen Schülern der achten Klasse um die Wette knobeln. Insgesamt treten in Chemnitz 197 Schüler von der achten bis zur 13. Klasse an. Sie haben sich zuvor bei den Regionalausscheidungen und Länderwettbewerben durchgesetzt.

[ Bargteheide aktuell vom 13.5.2019 ]

Erfolgreiche Nachwuchsforscher vom Gymnasium Eckhorst: (v.l.:) Lara Boysen, Victoria Kusnierz-Glaz, Jannes Brandt
Erfolgreiche Nachwuchsforscher vom Gymnasium Eckhorst: (v.l.:) Lara Boysen, Victoria Kusnierz-Glaz, Jannes Brandt Erfolgreiche Nachwuchsforscher vom Gymnasium Eckhorst: (v.l.:) Lara Boysen, Victoria Kusnierz-Glaz, Jannes Brandt

Als Würdigung seines herausragenden Engagements ist das Gymnasium Eckhorst Bargteheide mit dem „Jugend forscht Schulpreis für Neueinsteiger“ ausgezeichnet worden. Schüler, Lehrer und Schulleitung freuen sich über eine finanzielle Anerkennung in Höhe von 250 Euro, die der gesamten Schule zugutekommt.

Der Jugend forscht Schulpreis für Neueinsteiger wurde auf dem Regionalwettbewerb verliehen, auf dem sechs der sieben eingereichten Forschungsbeiträge vom Gymnasium Eckhorst mit Preisen ausgezeichnet wurden. Er ist mit einem nicht zweckgebundenen Preisgeld in Höhe von 250 Euro verbunden. Die Ehrung erhalten Schulen, die hervorragende Leistungen unter Beweis stellen können und vorzugsweise zum ersten, maximal aber das dritte Mal erfolgreich am Nachwuchswettbewerb teilnehmen. Wettbewerbsleiter und Jury bewerten dabei neben der Anzahl vor allem die Qualität der eingereichten Forschungsprojekte. Beurteilt werden zudem auch die besondere Förderkultur von Schulen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich, der Arbeitswelt und der Biologie sowie der Stellenwert, den der Wettbewerb Jugend forscht dort einnimmt.

Gestiftet wird der Schulpreis von der CTS Gruppen- und Studienreisen GmbH aus Lemgo.

Erfolgreiche Nachwuchsforscherinnen vom Gymnasium Eckhorst: (v.l.:) Vanessa Stockfisch, Vivian Stegen, Catherina Kroll
Erfolgreiche Nachwuchsforscherinnen vom Gymnasium Eckhorst: (v.l.:) Vanessa Stockfisch, Vivian Stegen, Catherina Kroll Erfolgreiche Nachwuchsforscherinnen vom Gymnasium Eckhorst: (v.l.:) Vanessa Stockfisch, Vivian Stegen, Catherina Kroll

„Der Preis soll als Anreiz für Schulen wirken, das kreative, forschende Lernen zur individuellen Förderung interessierter und talentierter Schülerinnen und Schüler noch umfassender in den MINT-Fächern einzusetzen“, sagt Dr. Nico Kock, Mitglied des Vorstands der Stiftung Jugend forscht e. V. „Schulen sind und bleiben das Rückgrat von Jugend forscht. Dort findet die große Mehrheit unserer Teilnehmer ihre engagierten Betreuerinnen und Betreuer sowie Raum für die Erarbeitung ihrer Projekte.“

„Wir freuen uns sehr über die große Motivation unserer Schülerinnen und Schüler und insbesondere über die Eigenständigkeit, mit der sie ihre Forschungen betreiben. Mein Dank gilt aber auch dem Kollegium, das diesen Forscherdrang im Unterricht und darüber hinaus fördert“, bilanziert Herbert Diebold, Schulleiter des Gymnasiums Eckhorst.

15.03.2019 Anke Plickat, Michael SchwarzBild 1

Das Schulprojekt des Bargteheider Gymnasiums bekam eine „Finanzspritze“

[ Bargteheider Markt vom 13.3.2018 ]

Radio Eckhorst ist das Schulradio am Gymnasium Eckhorst in Bargteheide. Produziert von Schülerinnen und Schülern – für Schülerinnen und Schüler. Kürzlich wurde nun ein neuer Internetauftritt des Radio Eckhorst Bargteheide (REB) und des REBtv (Schul-TVSender) vorgestellt, der den Schülern mehr Möglichkeiten bietet. Ein lang ersehnter Wunsch ging damit für die Jugendlichen in Erfüllung.

Das gesamte Team von REB und REBtv umfasst insgesamt 28 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen sieben bis 13. Foto: gue

Bargteheide (gue). „On Air“ ging das Radio Eckhorst Bargteheide (REB) im Jahr 2009. Ob wöchentliche Pausen-Shows mit „Schulhofthemen“, Moderationen von verschiedenen Veranstaltungen oder lokale sowie regionale Themen – die Jugendlichen  berichten aus ihrer Perspektive. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von Michael Schwarz, Koordinator für schulfachliche Aufgaben, der damals neu als Lehrer an die Schule kam und vorher als Radiomoderator arbeitete. Fünf Jahre später kam mit der Eröffnung des Medienzentrums am Eckhorst REBtv dazu. Der eigenständige Schul-TV-Sender produziert Magazinsendungen und -beiträge – von Unterrichtsmaterial, bis hin zu Beiträgen für das Land Schleswig-Holstein haben die Schüler schon alles produziert.

Kürzlich wurde von den beteiligten Schülern nun eine neue Internetseite (www.radio-eckhorst.de) für REB und REBtv vorgestellt, worüber sich auch Schwarz freute: „Das ist heute ein bisschen wie Weihnachten. Eine neue Internetseite war schon lange unser Wunsch“, erzählte er. Die Erstellung war möglich durch die finanzielle Unterstützung der Sparkassen-Stiftung Stormarn und des Schulvereins.

Nötig wurde sie, weil die vorige Seite technisch veraltet und REBtv nicht integriert war. Die neue Seite ist zudem für die Darstellung und Nutzung auf allen Endgeräten optimiert. „Moderner und übersichtlicher“, haben die Schüler den neuen Internetauftritt gestaltet.

Spaß bei der „Arbeit“ darf natürlich nicht fehlen: Tim Kulow (von links), Ron Michow und Lennart Meier „On Air“. Foto: F. Günther

Lennart Meier, Redaktionsleiter der Radio Arbeitsgruppe, betonte ebenfalls die Wichtigkeit der neuen Website, denn „Radio muss gehört und TV gesehen werden“. Dass dies mit der alten Website nur eingeschränkt möglich war, ärgerte alle. Aber nicht nur die produzierten Videos sowie alleaufgenommenen Radiosendungen, die sich auf 46 Seiten aufteilen, sind auf der neuen Website zu finden. Auch die Internetseiten von anderen Schulradios sind verlinkt. „Damit würdigen wir die Zusammenarbeit“, die sich laut Meier in verschiedenen Workshops widerspiegelt, die die Schüler gemeinsam durchlaufen. Dazu treffen sich die Schüler der unterschiedlichen Schulen dann beispielsweise am so genannten „Schulradiotag“. „Aber auch das Equipment wird untereinander verliehen, wenn etwas gebraucht wird.“ „Für alle die sagen, dass Medien doof und faul machen, seid ihr der lebendige Gegenbeweis“, lobte Schwarz die 28 Schülerinnen und Schüler, die bei REB und REBtv mitwirken. Denn auch am Wochenende oder nach der Schule treffen sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaften, um zu filmen, Videosequenzen zu bearbeiten und zu schneiden oder Inhalte für Radioshows zusammenzutragen. „Insgesamt gibt es fünf Schulradiosender in Schleswig-Holstein, aber nur einen Schul-TV-Sender“, erzählt er. „Das ist etwas ganz besonderes.“ Und ganz besonders ist auch der Zusammenhalt innerhalb der Bargteheider Arbeitsgemeinschaft. Denn ob Klassenstufe sieben oder 13 – jeder ist herzlich willkommen und wird in die Aufgaben eingebunden. Damit die jüngeren Schüler, die neu dazukommen, alles Lernen, gibt es sogenannte „Paten“. Das bedeutet, dass „erfahrene“ Schüler ihnen zur Seite stehen und alle Abläufe erklären. Die Schüler bringen sich somit alles selbst bei. Meier betont zudem: „Das Schulradio und der TV-Sender sind mehr als nur eine normale Schul-AG – das ist schon ein Hobby“, und stieß damit bei seinen Mitschülern auf Zuspruch. Und auch Feedback der Schüler, die nicht in den Arbeitsgemeinschaften mitwirken, bekommen die Redakteure und Moderatoren regelmäßig. „Die Schüler kommen auf uns zu und wollen Sendungen zu bestimmten Themen, zum Beispiel dem Blumenball“, erzählt Meier. Wenn mittwochs in einer der Pausen eine 30-minütige Sendung in die „Kuhle“ übertragen wird, „kommen andere Schüler auch oft live in die Sendung und äußern Musikwünsche“. Gesendet werden die Shows aus dem „Gläsernen Studio“ im Zentrum der Schule mit Blick auf die „Kuhle“. REBtv sendet aus dem Studio im Medienzentrum der Schule.

Für die Schüler steht also der Spaß an einem nicht alltäglichen Projekt, das es an nur wenigen Schulen gibt, im Vordergrund. Schwarz betont zudem, dass auf diese Weise auch Medienkompetenz und Rhetorik vermittelt werden. Des Öfteren haben die Schüler ihr professionelles Auftreten auch schon in Interviews mit Karin Prien, Bildungsministerin des Landes Schleswig-Holstein, gezeigt.

Spannende Videos und informative Radiosendungen können somit auch in Zukunft erwartet werden – denn an talentiertem Nachwuchs mangelt es nicht.das gesamte Team

[ Hamburger Abendblatt vom 2.3.2019 ]

Gesine Schwan (Mitte) hielt die Festrede bei der Olof-Palme-Friedens­preis­verleihung. Hier ist sie mit dem Sieger, der Volkstrauergruppe Bargteheide, zu sehen. Links neben ihr Birgit Garten­schläger und rechts Mitgründerin Heidburg Behling.

 

Die Bargteheider Volkstrauertagsgruppe ist von der Stormarner SPD ausgezeichnet worden. Sie bindet Schüler in ihr Konzept ein.

Reinbek. Es war ein besonderer Abend für Heidburg Behling im Reinbeker Schloss, der zugleich im Zeichen des Abschieds stand. Sie ist Mitbegründerin und gute Seele der Bargteheider Volkstrauertagsgruppe, die seit dem Jahr 1983 für die Koordination der Gedenkveranstaltung in der 17.000-Einwohner-Stadt zuständig ist. Jetzt zieht sich die 79-Jährige zurück und wurde für ihre Arbeit noch einmal gewürdigt. Die frühere Gymnasiallehrerin und ihre Mitstreiter gewannen den mit 2250 Euro dotierten Olof-Palme-Friedenspreis der Stormarner SPD – und das bereits zum zweiten Mal nach 1987, als die Verleihung Premiere hatte.

Gymnasiasten lesen bei der Gedenkveranstaltung

Behling hat es geschafft, die Jugend für den Volkstrauertag zu begeistern. Das ist kein leichtes Unterfangen. Aber die Pädagogin hatte gute Ideen, das Thema Jungen und Mädchen zugänglich zu machen. Das Ergebnis ist einmal im Jahr um 11 Uhr bei der Gedenkveranstaltung im Stadthaus nach einem Gottesdienst und der Kranzniederlegung am Mahnmal zu sehen. Dort präsentieren Oberstufenschüler des Eckhorst-Gymnasiums Texte, Musik und szenische Lesungen, erinnern somit an die Gräuel des Krieges. Auch spielen sie vor bis zu 150 Besuchern kurze Filme ein. Begleitet wird die Veranstaltung von einem 25 Personen zählenden Erwachsenen-Chor.

Hinter dem Konzept steht der Begriff Friedenserziehung. Behling sagt: „Es beinhaltet drei Stichworte: Erinnerung, Mahnung und Hoffnung.“ Ihr Engagement begründet sie auch mit ihrer Vita und dem Theologiestudium. „Ich wurde als Kind mit meiner Familie zwangsumgesiedelt als Folge des Zweiten Weltkriegs.“ Die Bargteheider Gruppe kann die Veranstaltung inzwischen planen, ohne kontrolliert zu werden. Das war früher anders. „Wir mussten unsere Texte im Vorfeld mit der Politik abstimmen“, sagt Behling. Ein Manuskript mit dem Themenbereich Sinti und Roma sei seinerzeit nicht genehmigt worden.

Bekannte Schauspielerin und Kolumnistin Peggy Parnass war unter den 200 Gästen

Die Laudatio hielt Stormarns Landrat Henning Görtz, der in Bargteheide lebt und dort früher Bürgermeister war. Er skizzierte das Wirken der Gruppe und hob dabei insbesondere Behlings Einsatz hervor. „Der Leistung dieser Menschen gilt unsere Hochachtung“, so Görtz vor 200 geladenen Gästen, darunter sein Vorgänger Klaus Plöger, die bekannte Schauspielerin und Kolumnistin Peggy Parnass und Reinbeks Ex-Bürgermeister Detlef Palm. Görtz lobte auch Feuerwehren und andere, die sich unentgeltlich für das Gemeinwohl einsetzen: „Die ehrenamtliche Tätigkeit vor Ort ist der Kitt, der unsere Bürgergesellschaft zusammenhält.“

Neben den Bargteheidern waren auch der Oldesloer Walter Albrecht für sein Engagement im „Bündnis gegen rechts Stormarn“, Marianne Lentz aus Lütjensee für das Projekt „Fliehen – einst geflohen. Geschichten zu Flucht und Vertreibung“ sowie das Forschungsprojekt „Das Schicksal der jüdischen Familie Lehmann“ der Ahrensburger Gemeinschaftsschule am Heimgarten nominiert.

Gesine Schwan ruft zur Beteiligung an Europawahl auf

Eine Jury aus sieben Mitgliedern, das sogenannte Kuratorium, bestimmte den Sieger. Zu jenen, die votieren, gehören unter anderem der SPD-Landtagsangeordnete Martin Habersaat und Probst Matthias Bohl. Die Leitung des Gremiums obliegt Birgit Kassovic. Sie ist Vorstandsmitglied der Walter-Jacobsen-Gesellschaft, dem Kooperationspartner der SPD. Den Organisatoren gelingt es jedes Jahr, prominente Festredner zu gewinnen. Vor zwei Jahren sprach Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn in Reinbek, diesmal Gesine Schwan, Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission.

Die 75-jährige Professorin ist seit mehreren Jahrzehnten in der Politik aktiv. Unter anderem war sie von 2004 bis 2009 die Koordinatorin für die deutsch-polnische Zusammenarbeit der Bundesregierung. Gesine Schwan kandidierte 2004 und 2009 für das Amt der Bundespräsidentin, scheiterte jeweils im ersten Wahlgang.

Bei der Preisverleihung rief die Sozialdemokratin dazu auf, sich in Deutschland an der Europawahl am 26. Mai zu beteiligen, „um nationalistische Kräfte zu schwächen“. Sie beklagte zudem zu hohe Managergehälter und nannte immer wieder den Begriff Gerechtigkeit. „Dieser ist Grundlage für den Frieden“, so Schwan. Die Bargteheider Gruppe hat sich übrigens festgelegt: Sie wird das Preisgeld spenden. Der Empfänger steht noch nicht fest. Auch ohne Heidburg Behling setzt sie ihre Arbeit fort. In Bezug auf den Friedenspreis könnte man es auch so formulieren: Denn aller guten Dinge sind drei.

Foto und Text: René Soukup, Hamburger Abendblattfriedenspreis

[ Stormarner Tageblatt vom 4.3.2019 ]

Felix Tamm und Wladislav Pfaff (v.l.) beim Knobeln an Matheaufgaben.
Felix Tamm und Wladislav Pfaff (v.l.) beim Knobeln an Matheaufgaben. Felix Tamm und Wladislav Pfaff (v.l.) beim Knobeln an Matheaufgaben.

Zur Person

Was kann ich machen, wenn mir Mathe besonders viel Spaß bringt? Diese Frage haben sich 18 Schüler vom Gymnasium Eckhorst in Bargteheide gestellt. Ihre Idee: Teilnahme an der Mathe-Olympiade! Einer von ihnen hat es bis zum Bundeswettbewerb geschafft. Über die Schul- und Kreisrunde hatten sich zwei Eckhorst-Schüler für die Landesebene qualifiziert: Felix Tamm (8. Jahrgang) und Wladislav Pfaff (7. Jahrgang) haben Aufgaben in der Flensburger Uni gelöst. Hierbei konnten sie um die Ecke denken und waren sehr erfolgreich. Mathelehrerin Dorte Lemke, die die Schülerschaft betreut: „Wir sind sehr stolz und gratulieren ganz herzlich zum großen Erfolg.“ Felix Tamm hat in Flensburg einen 3. Preis erlangt und sich damit für die Bundesrunde in Chemnitz qualifiziert. Hier treten auf Bundesebene ab Klasse 8 die besten Mathematiker gegeneinander an. „Es freut mich sehr, dass ich dabei bin. Das war sehr überraschend für mich“, so Felix, den beim mehrtägigen Bundeswettbewerb eine Mischung aus Mathe-Klausuren und Freizeitveranstaltungen erwartet.

Für Siebtklässler Wladislav Pfaff geht es mit einem 2. Preis in seiner Jahrgangsstufe ins Mathecamp nach Westensee. „Vielleicht bin ich nächstes Jahr dabei. Leider gibt es für meine Jahrgangsstufe noch keinen Wettbewerb auf Bundesebene“, berichtet der Mittelstufenschüler, der über die Knobel-AG seiner Schule zu dem Wettbewerb gekommen ist, motiviert.matheolympiade2