meyer thHerr Meyer ist in seiner Freizeit ein passionierter Jäger. Geschichten und Erfahrungen aus diesem Bereich lässt er gern in den Biologieunterricht einfließen. Wie es sich allerdings mit seinem zweiten Unterrichtsfach Englisch verträgt, ist uns allen ein Rätsel.
Was durchaus noch erwähnenswert wäre, ist die Tatsache, dass Herr Meyer ein aktiver und engagierter Reserveoffizier ist. Obwohl dies viele Schüler abschreckt, muss man sagen, dass Herr Meyer eine sehr symphatische Unterrichtsgestaltung hat und auch sonst ein sehr lebensfroher Mensch ist.

Wiebke Grasmeier & Deborah Plenck (13. Jg. 12/2003)



Interview mit Herrn Hermann Meyer
Sie sind der Unterstufenleiter und der Stellvertretende Klassenlehrer der 5c.
Zunächst einmal: Sollen wir diese Klasse von Ihnen grüßen?
Natürlich: Ich grüße alle meine Schüler!

Welche Hobbys haben Sie?

Meine Hobbys sind die Jagd und das Angeln. Ich arbeite mit Hunden und bilde sie für die Jagd aus, höre gerne Musik und lese. Außerdem bin ich Reserveoffizier.

Wie sieht es mit dem Familienstand aus?
Ich bin verheiratet und habe einen sechsjährigen Sohn, der gerade eingeschult wurde.

Seit wann sind Sie an der Schule?

Seit 1988.

Haben Sie ein Vorbild?
Nein, Menschen als Vorbilder habe ich nicht. Die Ideen mancher Menschen sind für mich Leitmotiv oder Ansporn. Dazu gehören Gedanken z.B. von J. F. Kennedy ebenso wie von Rousseau.

Was hören Sie für Musik?
Ich höre eigentlich alles. Angefangen bei Opern und Operetten über Jazz und Bob Dylan bis hin zu modernen Bands wie ,Ich und Ich'.

Warum sind Sie Lehrer geworden?

Nun, eigentlich bin ich über Umwege Lehrer geworden. Zunächst wollte ich Förster werden, da aber Brillenträger für den forstwirtschaftlichen Außendienst nicht zugelassen wurden, habe ich angefangen, Biologie zu studieren, musste das Studium jedoch unterbrechen, weil mich das Vaterland rief. Dort habe ich mich gleich für vier Jahre verpflichtet und merkte, dass ich wahnsinnig gerne mit Menschen umgehe. So musste ich mich entscheiden, ob ich eine Laufbahn als Berufsoffizier oder als Lehrer einschlage. Damals habe ich mich dann für das Lehramt entschieden, weil all meine Freunde im Studium waren. Ich bin wahnsinnig gerne Lehrer und habe diese Entscheidung nie bereut. Mein einziges Bedauern ist: Als Berufsoffizier wäre ich dieses Jahr pensioniert worden!

Wie gefällt Ihnen diese Schule? Würden Sie etwas an ihr verändern?
Das Eckhorst gefällt mir ausgezeichnet. Und ich denke mal, dass man, wenn man 20 Jahre an einer Schule ist, diese auch mit prägt. Auf meine Art möchte ich die Schule noch freundlicher und fröhlicher machen, als sie ohnehin schon ist. Denn je besser die Laune ist, desto besser sind das Lernklima und das Miteinander.

Sind Sie auch privat mit Lehrern befreundet?
Ja!

Haben Sie ein Lebensmotto oder einen Lieblingsspruch?
Da gibt es einige. Ich würde gerne Kennedy zitieren, der sinngemäß sagte: „Frag nicht, was der Staat oder die Allgemeinheit für dich tun kann, sondern frag, was du für den Staat, bzw. die Allgemeinheit tun kannst!"

Wollen Sie den Schülern noch etwas sagen?

Ja, engagiert euch!

Wir bedanken uns bei Herrn Meyer für das Inter
view.
PB (Philipp Becker, 13. Jg.)

Abdruck des Interviews aus der Schülerzeitung discipulis, September 2007